Marie Wilken, funky-Jugendreporterin
Es gibt wieder eine Portion Wissen zum Mitnehmen und Angeben. Dieses Mal geht es um die Phasen, die jede Beziehung durchläuft.
Du lernst jemanden kennen und findest ihn so richtig gut. Er scheint keine Macken zu haben und alles richtig zu machen. Du fühlst dich wohl bei der Person. Nach einiger Zeit fällt dir jedoch die ein oder andere Macke auf. Du fühlst dich nicht mehr so „schwebend“ wie am Anfang der Beziehung und es fängt an zu kriseln.
Der amerikanische Paartherapeut John Gottman hat jahrelang zu den Themen Beziehungen und Ehe geforscht. Damit vermittelt er eines von vielen Modellen zu diesem Thema. Doch in welche Phasen kann man eine Beziehung einteilen und was ist wichtig, damit ein Paar herausfordernde Phasen übersteht?
Phase 1: Die Verliebtheit
Du triffst auf einer Party, bei der Arbeit oder in der Schule auf eine neue Person. Nach einiger Zeit bemerkst du, dass du diese Person interessanter findest als andere Menschen. Jedes Mal, wenn du sie wieder siehst, wirst du nervös, dein Puls steigt und dein Herz schlägt schneller. Du wirst wie besessen von der Person. Am liebsten würdest du jeden Tag mit ihr verbringen.
Phase 2: Vertrauen aufbauen
Nach einiger Zeit sinkt diese starke Verliebtheit wieder. Auch die altbekannte „rosarote Brille“ nimmst du ab und erkennst erste Macken an der anderen Person. In dieser Phase werden oft unterschiedliche Vorstellungen über das Leben deutlich und sorgen für Streitigkeiten. Gottman zufolge ist es in dieser Phase wichtig, wie sich die Paare begegnen. Stehen gegenseitige Vorwürfe in Streitsituationen im Vordergrund, sieht der amerikanische Paartherapeut keine gute Grundlage für eine lange und glückliche Beziehung. Dafür hat Gottman die ATTUNE-Theorie entworfen. Die Theorie erklärt mit jedem Buchstaben, wie wir mit unserem Partner umgehen sollen: „Awareness“ (Bewusstsein) „Tolerance“ (Toleranz), „Turning Toward“ (sich zuwenden), „Understanding“ (Verstehen), „Non Defensive Listening“ (unverteidigtes Zuhören) und „Empathy“ (Empathie).
Phase 3: Bindung und Loyalität
Wenn du und dein:e Partner:in die zweite Phase geschafft haben, wird es wieder entspannter. Eure Verbindung wird emotional tiefer und stabiler. Laut den Forschungen von John Gottman sind ab jetzt Engagement und Loyalität am wichtigsten. Außerdem hat der Therapeut die „vier Reiter der Apokalypse“ benannt: Kritik, Verteidigung, Verachtung und Mauern stellen die größten Herausforderungen für eine funktionierende Beziehung dar.
Du willst mehr? Du bekommst mehr!
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Beim Lachen handelt es sich um eine Körperfunktion bei der rund rund 300 Muskeln beansprucht…
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Diesmal geht es um die kleinen und großen Unwahrheiten: Wusstest du, dass kleine Kinder nicht…
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Es gibt eine neue Portion Wissen zum Mitnehmen und Angeben. Wusstet ihr, dass Bewegung unter…
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Beim Dopamin-Detox soll Abstand von sozialen Medien gewonnen werden, die für die kurze Glücksmomente sorgen.
Es gibt wieder eine Portion Wissen zum Mitnehmen und Angeben. Dieses Mal geht es um die Phasen, die jede Beziehung durchläuft.
Du lernst jemanden kennen und findest ihn so richtig gut. Er scheint keine Macken zu haben und alles richtig zu machen. Du fühlst dich wohl bei der Person. Nach einiger Zeit fällt dir jedoch die ein oder andere Macke auf. Du fühlst dich nicht mehr so „schwebend“ wie am Anfang der Beziehung und es fängt an zu kriseln.
Der amerikanische Paartherapeut John Gottman hat jahrelang zu den Themen Beziehungen und Ehe geforscht. Damit vermittelt er eines von vielen Modellen zu diesem Thema. Doch in welche Phasen kann man eine Beziehung einteilen und was ist wichtig, damit ein Paar herausfordernde Phasen übersteht?
Phase 1: Die Verliebtheit
Du triffst auf einer Party, bei der Arbeit oder in der Schule auf eine neue Person. Nach einiger Zeit bemerkst du, dass du diese Person interessanter findest als andere Menschen. Jedes Mal, wenn du sie wieder siehst, wirst du nervös, dein Puls steigt und dein Herz schlägt schneller. Du wirst wie besessen von der Person. Am liebsten würdest du jeden Tag mit ihr verbringen.
Phase 2: Vertrauen aufbauen
Nach einiger Zeit sinkt diese starke Verliebtheit wieder. Auch die altbekannte „rosarote Brille“ nimmst du ab und erkennst erste Macken an der anderen Person. In dieser Phase werden oft unterschiedliche Vorstellungen über das Leben deutlich und sorgen für Streitigkeiten. Gottman zufolge ist es in dieser Phase wichtig, wie sich die Paare begegnen. Stehen gegenseitige Vorwürfe in Streitsituationen im Vordergrund, sieht der amerikanische Paartherapeut keine gute Grundlage für eine lange und glückliche Beziehung. Dafür hat Gottman die ATTUNE-Theorie entworfen. Die Theorie erklärt mit jedem Buchstaben, wie wir mit unserem Partner umgehen sollen: „Awareness“ (Bewusstsein) „Tolerance“ (Toleranz), „Turning Toward“ (sich zuwenden), „Understanding“ (Verstehen), „Non Defensive Listening“ (unverteidigtes Zuhören) und „Empathy“ (Empathie).
Phase 3: Bindung und Loyalität
Wenn du und dein:e Partner:in die zweite Phase geschafft haben, wird es wieder entspannter. Eure Verbindung wird emotional tiefer und stabiler. Laut den Forschungen von John Gottman sind ab jetzt Engagement und Loyalität am wichtigsten. Außerdem hat der Therapeut die „vier Reiter der Apokalypse“ benannt: Kritik, Verteidigung, Verachtung und Mauern stellen die größten Herausforderungen für eine funktionierende Beziehung dar.
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