Celina Thümen, funky-Jugendreporterin
Frauen gelten seit Jahrhunderten als das „schöne Geschlecht“. Eine internationale Studie liefert nun Hinweise darauf, dass weibliche Gesichter tatsächlich als attraktiver wahrgenommen werden als männliche – und zwar auch von anderen Frauen.
Für ihre Untersuchung werteten Forschende des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik gemeinsam mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Daten aus 52 Studien aus. Insgesamt flossen rund 1,5 Millionen Attraktivitätsbeurteilungen von etwa 28.500 Personen aus 76 verschiedenen Ländern in die Analyse ein. Die Teilnehmenden bewerteten dabei die Attraktivität von mehr als 17.000 Gesichtern. Nach Angaben der Forschenden handelt es sich um die bislang weltweit größte Datensammlung zur Attraktivität von Gesichtern.
Die Auswertung zeigt einen klaren Trend: Weibliche Gesichter erhielten über verschiedene Kulturen, Alterskategorien und Bevölkerungsgruppen hinweg höhere Attraktivitätsbewertungen als männliche Gesichter. Besonders überraschend war, dass nicht nur Männer Frauen als attraktiver einstuften, sondern auch Frauen andere Frauengesichter deutlich positiver bewerteten. Männergesichter erhielten dagegen von Frauen und Männern ähnlich niedrige Bewertungen.
Dieser „Gender Attractiveness Gap“ lässt sich laut den Forschenden teilweise durch typische Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Gesichtsformen erklären. Gesichter mit stärker ausgeprägten weiblichen Merkmalen – wie etwa größere Augen, kleinere Nasen oder rundere Konturen – wurden insgesamt positiver bewertet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermuten jedoch, dass auch gesellschaftliche Einflüsse eine wichtige Rolle spielen. Frauen wachsen in vielen Kulturen mit der Botschaft auf, dass weibliche Schönheit von besonderer Bedeutung ist. Medien, Werbung und soziale Normen stellen das Aussehen von Frauen deutlich stärker in den Mittelpunkt als das von Männern. Diese kulturellen Vorstellungen und Schönheitsideale könnten dazu führen, dass weibliche Gesichter generell stärker mit Attraktivität verbunden werden – unabhängig von sexueller Anziehung.
Interessanterweise verschwand der Effekt, sobald Menschen ihre eigene Attraktivität einschätzen sollten. Frauen hielten sich also persönlich nicht für attraktiver als Männer. Der Unterschied zeigte sich ausschließlich bei der Bewertung anderer Personen.
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Soldaten schwören auf die Military Sleep Method, die einen selbst bei Lärm und unbequemer Schlafposition…
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Es gibt wieder eine neue Portion Wissen zum Mitnehmen und Angeben. Wusstest du, dass Manifestieren…
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Blutuntersuchungen gelten als selbstverständliches Diagnoseinstrument der modernen Medizin. Mit einer auffälligen Ausnahme: Menstruationsblut.
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Femizide sind keine individuell motivierten Verbrechen, keine tragischen Einzelschicksale. Sie sind ein systematisches Problem.
Frauen gelten seit Jahrhunderten als das „schöne Geschlecht“. Eine internationale Studie liefert nun Hinweise darauf, dass weibliche Gesichter tatsächlich als attraktiver wahrgenommen werden als männliche – und zwar auch von anderen Frauen.
Für ihre Untersuchung werteten Forschende des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik gemeinsam mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Daten aus 52 Studien aus. Insgesamt flossen rund 1,5 Millionen Attraktivitätsbeurteilungen von etwa 28.500 Personen aus 76 verschiedenen Ländern in die Analyse ein. Die Teilnehmenden bewerteten dabei die Attraktivität von mehr als 17.000 Gesichtern. Nach Angaben der Forschenden handelt es sich um die bislang weltweit größte Datensammlung zur Attraktivität von Gesichtern.
Die Auswertung zeigt einen klaren Trend: Weibliche Gesichter erhielten über verschiedene Kulturen, Alterskategorien und Bevölkerungsgruppen hinweg höhere Attraktivitätsbewertungen als männliche Gesichter. Besonders überraschend war, dass nicht nur Männer Frauen als attraktiver einstuften, sondern auch Frauen andere Frauengesichter deutlich positiver bewerteten. Männergesichter erhielten dagegen von Frauen und Männern ähnlich niedrige Bewertungen.
Dieser „Gender Attractiveness Gap“ lässt sich laut den Forschenden teilweise durch typische Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Gesichtsformen erklären. Gesichter mit stärker ausgeprägten weiblichen Merkmalen – wie etwa größere Augen, kleinere Nasen oder rundere Konturen – wurden insgesamt positiver bewertet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermuten jedoch, dass auch gesellschaftliche Einflüsse eine wichtige Rolle spielen. Frauen wachsen in vielen Kulturen mit der Botschaft auf, dass weibliche Schönheit von besonderer Bedeutung ist. Medien, Werbung und soziale Normen stellen das Aussehen von Frauen deutlich stärker in den Mittelpunkt als das von Männern. Diese kulturellen Vorstellungen und Schönheitsideale könnten dazu führen, dass weibliche Gesichter generell stärker mit Attraktivität verbunden werden – unabhängig von sexueller Anziehung.
Interessanterweise verschwand der Effekt, sobald Menschen ihre eigene Attraktivität einschätzen sollten. Frauen hielten sich also persönlich nicht für attraktiver als Männer. Der Unterschied zeigte sich ausschließlich bei der Bewertung anderer Personen.
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