Larissa Menne, funky-Jugendreporterin
Es gibt wieder eine neue Portion Wissen zum Mitnehmen und Angeben. Dieses Mal geht es um die Schneeflocken: Wusstest du, dass alle Schneeflocken sechseckig sind?
Es schneit! Schnee gehört zum Winter dazu und die weiße Landschaft ist besonders schön anzuschauen. Aber warum sind Schneeflocken eigentlich immer sechseckig, wenn doch jede Flocke einzigartig ist?
Alles beginnt hoch oben in einer Wolke. Dort befinden sich winzige Wassertröpfchen, die sozusagen darauf warten, zu gefrieren. Die Temperatur in der Wolke muss im zweistelligen Minusbereich liegen. Sobald ein Tröpfchen an einem Staubkorn hängen bleibt, beginnt es zu kristallisieren und bildet eine feste Form.
Die charakteristische Form von Schneeflocken ist auf die besondere Zusammensetzung von Wasser zurückzuführen. Denn Wasser ist kein einfaches Molekül – es besteht aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Diese sind nicht linienförmig angeordnet, sondern stehen in einem Winkel von 60 und 120 Grad zueinander, der dazu führt, dass sich Wasser beim Gefrieren immer in einer für es eigenen, stabilen Struktur zusammenfügt – nämlich einer hexagonalen, also sechseckigen.
Aus dieser sechseckigen Formation entstehen dann die Schneeflocken. Wenn neue Wassermoleküle „andocken“, machen sie das immer in demselben Muster – und so wächst aus dem winzigen Kristall nach und nach eine sechseckige Schneeflocke. Übrigens: Jede Schneeflocke besteht aus mehr als 10 Millionen sehr kleinen Eiskristallen. Das entstandene Muster spiegelt die innere Struktur wider, die schon im winzigen Molekül steckt.
Aber warum sehen dann nicht alle Schneeflocken exakt gleich aus? Das liegt daran, dass sie auf ihrem Weg zur Erde unterschiedlichste Bedingungen erleben: Die Temperatur ändert sich,
die Luftfeuchtigkeit schwankt und selbst kleine Turbulenzen in der Luft beeinflussen, wie die Flocke wächst. Die sechsseitige Grundstruktur haben jedoch alle Flocken gemein.
Schneeflocken sind also sechseckig, weil Wasser beim Gefrieren eine hexagonale Kristallstruktur bildet. Das ist kein Zufall, sondern ein Produkt des molekularen Aufbaus. Und während sie ihren Weg zur Erde findet und wächst, bekommt jede Flocke ihre eigene, individuelle Form.
Du willst mehr? Du bekommst mehr!
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Gähnen – alle machen es, aber kaum jemand weiß, warum. Klar, meist passiert es, wenn…
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Femizide sind keine individuell motivierten Verbrechen, keine tragischen Einzelschicksale. Sie sind ein systematisches Problem.
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Was versteht man unter „Differenzfeminismus“? Was hat diese feministische Strömung geleistet und weshalb ist sie…
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Hast du dich schon einmal gefragt, warum man in ernsten Situationen den Drang zu lachen…
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Die charakteristische Form von Schneeflocken ist auf die besondere Zusammensetzung von Wasser zurückzuführen. Denn Wasser ist kein einfaches Molekül – es besteht aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Diese sind nicht linienförmig angeordnet, sondern stehen in einem Winkel von 60 und 120 Grad zueinander, der dazu führt, dass sich Wasser beim Gefrieren immer in einer für es eigenen, stabilen Struktur zusammenfügt – nämlich einer hexagonalen, also sechseckigen.
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Aber warum sehen dann nicht alle Schneeflocken exakt gleich aus? Das liegt daran, dass sie auf ihrem Weg zur Erde unterschiedlichste Bedingungen erleben: Die Temperatur ändert sich,
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Schneeflocken sind also sechseckig, weil Wasser beim Gefrieren eine hexagonale Kristallstruktur bildet. Das ist kein Zufall, sondern ein Produkt des molekularen Aufbaus. Und während sie ihren Weg zur Erde findet und wächst, bekommt jede Flocke ihre eigene, individuelle Form.
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