Rita Rjabow, funky-Jugendreporterin
Es gibt wieder eine neue Portion Wissen zum Mitnehmen – diesmal mit einer ordentlichen Prise Humor. Klar, Lachen ist schön. Aber kann es uns auch tatsächlich psychisch schützen? Die Antwort ist: Ja. Und nicht nur ein bisschen.
Eine wissenschaftliche Studie mit dem Titel „Humor as a protective factor against anxiety and depression“ (2019) hat genau das untersucht: Wie beeinflusst Humor unsere mentale Gesundheit? Die Studie von Menéndez-Aller et al. (2020) untersuchte 804 Personen aus Spanien – 65,4 % davon waren Frauen, das Alter reichte von 18 bis 76 Jahren (Durchschnitt: 39,28 Jahre). Und das Ergebnis ist ziemlich eindeutig – aber mit einem kleinen Twist. Forschende unterscheiden nämlich zwischen zwei grundlegenden Humorstilen: dem positiven und dem negativen. Positiver Humor – das ist zum Beispiel selbstaufbauender Humor (man lacht über sich, aber auf eine wohlwollende Art) oder affiliativer Humor (Witze, die verbinden, nicht verletzen). Dieser Stil wirkt wie ein psychologischer Schutzschild. Menschen, die so mit Humor umgehen, zeigen weniger Symptome von Depression oder Angst und sind oft auch optimistischer. Auf der anderen Seite steht der negative Humor – etwa selbstabwertender Humor („Ich bin eh der größte Versager“) oder aggressiver Humor, der auf Kosten anderer geht. Dieser Stil kann das Risiko für psychische Belastungen erhöhen. Kurz gesagt: Nicht jede Pointe baut auf.
Die Studie zeigt außerdem: Wer optimistisch ist, greift häufiger zu positivem Humor – und profitiert dadurch besonders. Wer hätte gedacht, dass Lachen so ein ernstzunehmender Schutzfaktor sein kann? Was heißt das für uns? Vielleicht ist es an der Zeit, genauer hinzuschauen: Lachen wir über Dinge, die uns aufrichten – oder über solche, die uns runterziehen? Humor kann Verbindungen schaffen, Trost spenden oder neue Perspektiven eröffnen. Oder eben das Gegenteil.
Und jetzt mal ehrlich: Manche Menschen online schaffen es einfach, einem den Tag zu retten. Für mich sind das seit Jahren das Team von Datteltäter und die Formate von Parshad. Ihr Humor ist nicht nur unterhaltsam, sondern durchdacht, gesellschaftskritisch und gleichzeitig herzlich. Sie bringen mich regelmäßig zum Lachen – auch an Tagen, an denen es eigentlich nichts zu lachen gibt. Ganz ehrlich: Ohne diese Formate wäre so mancher schlechte Tag einfach nur… schlecht geblieben.
Also ja – Humor kann mehr als unterhalten. Er kann stabilisieren, schützen und erinnern: Du darfst lachen. Besonders dann, wenn’s schwerfällt und ich den Eindruck habe, dass die Welt untergeht.
Du willst mehr? Du bekommst mehr!
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Viele Menschen glauben, Lügen an bestimmten Körperbewegungen erkennen zu können. In Wirklichkeit ist das jedoch…
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Das Phänomen „Pretty Privilege“ beruht auf dem Grundsatz, dass attraktive Menschen Vorteile gegenüber anderen haben.…
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In der Medizin herrscht oft eine Ungleichheit zwischen Mann und Frau, welche dazu führt, dass…
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Einsamkeit ist nicht nur ein psychisches oder soziales Problem, sondern auch ein demokratisches. Das zeigt…
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Eine wissenschaftliche Studie mit dem Titel „Humor as a protective factor against anxiety and depression“ (2019) hat genau das untersucht: Wie beeinflusst Humor unsere mentale Gesundheit? Die Studie von Menéndez-Aller et al. (2020) untersuchte 804 Personen aus Spanien – 65,4 % davon waren Frauen, das Alter reichte von 18 bis 76 Jahren (Durchschnitt: 39,28 Jahre). Und das Ergebnis ist ziemlich eindeutig – aber mit einem kleinen Twist. Forschende unterscheiden nämlich zwischen zwei grundlegenden Humorstilen: dem positiven und dem negativen. Positiver Humor – das ist zum Beispiel selbstaufbauender Humor (man lacht über sich, aber auf eine wohlwollende Art) oder affiliativer Humor (Witze, die verbinden, nicht verletzen). Dieser Stil wirkt wie ein psychologischer Schutzschild. Menschen, die so mit Humor umgehen, zeigen weniger Symptome von Depression oder Angst und sind oft auch optimistischer. Auf der anderen Seite steht der negative Humor – etwa selbstabwertender Humor („Ich bin eh der größte Versager“) oder aggressiver Humor, der auf Kosten anderer geht. Dieser Stil kann das Risiko für psychische Belastungen erhöhen. Kurz gesagt: Nicht jede Pointe baut auf.
Die Studie zeigt außerdem: Wer optimistisch ist, greift häufiger zu positivem Humor – und profitiert dadurch besonders. Wer hätte gedacht, dass Lachen so ein ernstzunehmender Schutzfaktor sein kann? Was heißt das für uns? Vielleicht ist es an der Zeit, genauer hinzuschauen: Lachen wir über Dinge, die uns aufrichten – oder über solche, die uns runterziehen? Humor kann Verbindungen schaffen, Trost spenden oder neue Perspektiven eröffnen. Oder eben das Gegenteil.
Und jetzt mal ehrlich: Manche Menschen online schaffen es einfach, einem den Tag zu retten. Für mich sind das seit Jahren das Team von Datteltäter und die Formate von Parshad. Ihr Humor ist nicht nur unterhaltsam, sondern durchdacht, gesellschaftskritisch und gleichzeitig herzlich. Sie bringen mich regelmäßig zum Lachen – auch an Tagen, an denen es eigentlich nichts zu lachen gibt. Ganz ehrlich: Ohne diese Formate wäre so mancher schlechte Tag einfach nur… schlecht geblieben.
Also ja – Humor kann mehr als unterhalten. Er kann stabilisieren, schützen und erinnern: Du darfst lachen. Besonders dann, wenn’s schwerfällt und ich den Eindruck habe, dass die Welt untergeht.
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