Rita Rjabow, funky-Jugendreporter
Es gibt eine neue Portion Wissen zum Mitnehmen und Angeben. Die jungen Leute sind alle faul und unmotiviert? Eine neue Studie beweist das Gegenteil.
Die Erwerbsquote der 20- bis 24-Jährigen ist in den letzten zehn Jahren stark gestiegen – das belegt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die auf dem Mikrozensus der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Bevölkerungsstatistik des Statistischen Bundesamtes basiert.
Es zeigte sich: 76 Prozent der 20- bis 24-Jährigen arbeitet in Vollzeit oder Teilzeit – das sind sechs Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.
Seit die erste Teilgruppe der Gen Z in diese Altersgruppe vorrückte, ist die Beteiligung am Arbeitsmarkt kräftig und überdurchschnittlich gewachsen. Tatsächlich ist der Anteil junger Menschen in Teil- oder Vollzeitbeschäftigung heute so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr – trotz eines Anstiegs der Studierendenzahlen.
Vor allem Studierende beteiligen sich heute stärker am Arbeitsmarkt als noch vor einigen Jahren. Ob Minijobs, Werkstudententätigkeiten oder andere flexible Arbeitsmodelle – viele nutzen die Möglichkeiten, um neben dem Studium Geld zu verdienen und erste Berufserfahrungen zu sammeln.
Warum also hält sich das Bild der „faulen“ Gen Z so hartnäckig? Vielleicht, weil sie den Arbeitsmarkt neu definieren: Sie wollen nicht nur arbeiten, sondern auch Sinn und Flexibilität in ihrem Job finden. Sie setzen auf Work-Life-Balance, Selbstverwirklichung und Impact. Unternehmen, die das verstehen, können von einer engagierten und motivierten Generation profitieren. Auch wird immer wieder behauptet, die Gen Z wechsle ständig den Job. Doch auch dafür gibt es keine Beweise. „So wechseln junge Leute heute nicht häufiger den Job als früher und auch die Entwicklung der gewünschten Arbeitsstunden bei den Jungen unterscheidet sich nicht von denen der Älteren“, argumentieren Timon Hellwagner und Enzo Weber des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Gen Z ist bereit, zu arbeiten – aber zu ihren Bedingungen. Und das Gesamtbild zeigt: Das sind nicht nur Forderungen einer bestimmten Generation, die Arbeitswelt im „White Collar“-Bereich, also Berufe, die hauptsächlich geistige Tätigkeiten in Büros, Verwaltungen oder akademischen Bereichen umfassen, hat sich in den letzten fünf Jahren stark verändert.
Du willst mehr? Du bekommst mehr!
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Es zeigte sich: 76 Prozent der 20- bis 24-Jährigen arbeitet in Vollzeit oder Teilzeit – das sind sechs Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.
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Warum also hält sich das Bild der „faulen“ Gen Z so hartnäckig? Vielleicht, weil sie den Arbeitsmarkt neu definieren: Sie wollen nicht nur arbeiten, sondern auch Sinn und Flexibilität in ihrem Job finden. Sie setzen auf Work-Life-Balance, Selbstverwirklichung und Impact. Unternehmen, die das verstehen, können von einer engagierten und motivierten Generation profitieren. Auch wird immer wieder behauptet, die Gen Z wechsle ständig den Job. Doch auch dafür gibt es keine Beweise. „So wechseln junge Leute heute nicht häufiger den Job als früher und auch die Entwicklung der gewünschten Arbeitsstunden bei den Jungen unterscheidet sich nicht von denen der Älteren“, argumentieren Timon Hellwagner und Enzo Weber des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Gen Z ist bereit, zu arbeiten – aber zu ihren Bedingungen. Und das Gesamtbild zeigt: Das sind nicht nur Forderungen einer bestimmten Generation, die Arbeitswelt im „White Collar“-Bereich, also Berufe, die hauptsächlich geistige Tätigkeiten in Büros, Verwaltungen oder akademischen Bereichen umfassen, hat sich in den letzten fünf Jahren stark verändert.
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