Veronika Hensing, funky-Jugendreporterin
In der faszinierenden Artenvielfalt der Natur gibt es eine Gruppe von Vögeln, die im Gegensatz zu vielen mit ihnen verwandten Flugkünstlern lieber zu Fuß unterwegs sind – sie können nämlich nicht fliegen. Von riesigen Schnellläufern wie dem Afrikanischen Strauß bis hin zu wendigen Schwimmern wie den Pinguinen sind die Laufvögel ein Paradebeispiel für die Anpassungsfähigkeit des Tierreichs.
1. Kiwi
Der nachtaktive Laufvogel fällt durch seine ovale Form und das dichte Federkleid auf, das einem Fell ähnelt. Aufgrund des besonderen Erscheinungsbildes und nicht zuletzt, weil er nur dort zu finden ist, wurde er sogar zum Nationalsymbol Neuseelands auserkoren. Kiwis werden bis zu 25 Jahre alt, die sie in der Regel in ewiger Treue mit einem Partner oder einer Partnerin verbringen.
2. Pinguine
Pinguine können zwar nicht fliegen, sind dafür aber hervorragende Schwimmer. Sie schießen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 36 km/h durch das Wasser. Ihre Tauchgänge können bis zu 18 Minuten andauern. Unter ihrem frackähnlichen, schwarz-weißen Federkleid versteckt sich eine warme Daunenschicht. Winzige Luftkammern zwischen den Federästen erfüllen dieselbe Funktion wie Thermounterwäsche und speichern die Körperwärme, um die Vögel vor eisigen Polarwinden, kaltem Wasser oder eindringender Hitze zu schützen – denn auch an den Küsten Afrikas sind die sympathischen Tiere zu finden.
3. Strauß
Der afrikanische Strauß hat vor allem wegen seiner Größe und Geschwindigkeit weltweite Berühmtheit erlangt. Mit Bis zu 70 km/h können ihn seine langen kräftigen Beine durch den heißen Wüstensand tragen. Strauße sind mit einer Körpergröße von bis zu 250 Zentimetern die größte lebende Vogelart der Welt. Und übrigens: Dass die Langhälse den Kopf in den Sand stecken, wenn Gefahr droht, ist ein Gerücht! Durch die flimmernde Hitze über dem Wüstenboden kann es jedoch aus der Ferne so aussehen, als würde der kleine Kopf der Vögel bei der Futteraufnahme im Sand verschwinden.
4. Emu
Nicht ganz so groß, allerdings ebenfalls ein wahrer Langstreckenläufer ist der in Australien lebende Emu. Nach dem Strauß belegt er den zweiten Platz der weltweit größten und schnellsten Vögel. Als einziger Vogel mit Wadenmuskeln schafft er es auf eine Schrittweite von 250 Zentimetern. Normalerweise mag es der Emu, alleine auf Futtersuche durch die Eukalyptuswälder Australiens zu streifen. Für längere Strecken bilden sich jedoch immer wieder Wandergruppen von bis zu 20 Tieren.
5. Galapagos-Kormoran
Die Galapagosinseln sind für ihre einmalige Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Viele endemische Arten leben hier. So auch der ein Meter große Galapagos-Kormoran, der vielleicht seltenste Vogel der Welt. Er ist ein Meister der Anpassung und hat sich im Laufe der Evolution auf das Fischen spezialisiert. Anstatt hoch hinaus zu fliegen, gleitet er mit seinem gekrümmten Schnabel bis zu 70 Meter in die Tiefe und bis auf den Meeresgrund und schnappt sich den ein oder anderen Fisch.
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3. Strauß
Der afrikanische Strauß hat vor allem wegen seiner Größe und Geschwindigkeit weltweite Berühmtheit erlangt. Mit Bis zu 70 km/h können ihn seine langen kräftigen Beine durch den heißen Wüstensand tragen. Strauße sind mit einer Körpergröße von bis zu 250 Zentimetern die größte lebende Vogelart der Welt. Und übrigens: Dass die Langhälse den Kopf in den Sand stecken, wenn Gefahr droht, ist ein Gerücht! Durch die flimmernde Hitze über dem Wüstenboden kann es jedoch aus der Ferne so aussehen, als würde der kleine Kopf der Vögel bei der Futteraufnahme im Sand verschwinden.
4. Emu
Nicht ganz so groß, allerdings ebenfalls ein wahrer Langstreckenläufer ist der in Australien lebende Emu. Nach dem Strauß belegt er den zweiten Platz der weltweit größten und schnellsten Vögel. Als einziger Vogel mit Wadenmuskeln schafft er es auf eine Schrittweite von 250 Zentimetern. Normalerweise mag es der Emu, alleine auf Futtersuche durch die Eukalyptuswälder Australiens zu streifen. Für längere Strecken bilden sich jedoch immer wieder Wandergruppen von bis zu 20 Tieren.
5. Galapagos-Kormoran
Die Galapagosinseln sind für ihre einmalige Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Viele endemische Arten leben hier. So auch der ein Meter große Galapagos-Kormoran, der vielleicht seltenste Vogel der Welt. Er ist ein Meister der Anpassung und hat sich im Laufe der Evolution auf das Fischen spezialisiert. Anstatt hoch hinaus zu fliegen, gleitet er mit seinem gekrümmten Schnabel bis zu 70 Meter in die Tiefe und bis auf den Meeresgrund und schnappt sich den ein oder anderen Fisch.
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