5 funky facts

Fünf Tipps, um das Selbstmitgefühl zu stärken

Eine Frau sitzt auf dem Sofa, isst ein Stück Kuchen und trinkt einen Kaffee
Nicht nur andere, sondern auch sich selbst sollte man freundlich behandeln: Mit Selbstmitgefühl.
Arsa Bushi, funky-Jugendreporterin

Im Alltag sind wir oft ziemlich hart zu uns selbst. Ein Fehler in der Schule, ein unangenehmes Gespräch oder einfach ein Tag, an dem nichts richtig klappt – und schon geht das innere Szenario los. Viele würden in solchen Momenten nie so streng mit anderen umgehen, wie sie es mit sich selbst tun. Genau hier setzt Selbstmitgefühl an: freundlicher mit sich umgehen, ohne alles schönzureden.

1. Mit dir selbst reden wie mit einer Freundin
Der Ton, den man im Kopf sich selbst gegenüber benutzt, macht einen riesigen Unterschied. Viele würden zu einer Freundin niemals sagen „Du bist so schlecht“ oder „Das war peinlich“, bei sich selbst passiert jedoch genau das schnell. Selbstmitgefühl bedeutet, bewusst umzuschalten: freundlicher, verständnisvoller, realistischer. Nicht alles schönreden, aber auch nicht unnötig hart sein. Ein hilfreicher Gedanke ist: Wie würde ich reagieren, wenn jemand, den ich mag, genau dasselbe erlebt hätte?

2. Fehler nicht als Versagen sehen
Fehler fühlen sich oft größer an, als sie eigentlich sind. Schnell entsteht das Gefühl, etwas nicht geschafft zu haben oder nicht gut genug zu sein. Selbstmitgefühl heißt hier, den Blick zu verändern: Fehler sind kein Endpunkt, sondern Teil von Entwicklung. Niemand kann alles sofort perfekt. Statt sich festzubeißen, hilft es, sich zu fragen: Was nehme ich aus der Situatuion mit? Was kann ich beim nächsten Mal anders machen?

3. Gefühle ernst nehmen, nicht wegdrücken
Viele versuchen unangenehme Gefühle schnell zu ignorieren oder zu übergehen – besonders Stress, Unsicherheit oder Traurigkeit. Kurzfristig funktioniert das vielleicht, langfristig bleiben sie aber im Hintergrund bestehen. Selbstmitgefühl bedeutet, Gefühle zuzulassen, ohne sie sofort zu bewerten. Also nicht „Ich darf das nicht fühlen“, sondern eher: „Okay, gerade ist es so – und das ist in Ordnung.“ Das nimmt Druck raus und schafft Ruhe.

4. Kleine Pausen bewusst einbauen
Selbstmitgefühl zeigt sich nicht nur im Denken, sondern auch im Verhalten. Wer ständig funktioniert, ohne Pausen zu machen, überfordert sich irgendwann selbst. Kleine bewusste Auszeiten helfen, wieder bei sich anzukommen: kurz rausgehen, Musik hören, etwas essen, das gut tut, oder einfach mal nichts tun. Wichtig ist dabei: nicht erst warten, bis es zu viel wird, sondern vorher reagieren. Das ist keine Faulheit, sondern Selbstfürsorge.

5. Sich selbst nicht ständig vergleichen
Vergleiche passieren automatisch – besonders durch Social Media oder im Alltag. Oft sieht man bei anderen nur die besten Seiten und bei sich selbst die unsicheren Momente. Das führt schnell zu Druck oder Selbstzweifeln. Selbstmitgefühl heißt, diesen Vergleich bewusst zu hinterfragen. Jeder Mensch hat ein eigenes Tempo und eigene Lebensumstände. Die wichtigere Frage ist: Wie geht es mir gerade – unabhängig von anderen?

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Wir haben genug davon, dass die Geschichten immer nur von den Alten erzählt werden. Deswegen haben wir den Stift selbst in die Hand genommen, sind durch die Lande gezogen, haben Geschichten und Menschen gesucht, gefunden und alles aufgeschrieben, was uns untergekommen ist. Wir haben unsere Smartphones und Kameras gezückt und Fotos und Videos gemacht. Auf funky zeigen wir euch die Ergebnisse unserer Recherchen.