Frauen stehen im Internet unter ständiger Beobachtung. Die Trends schwanken in einem Tempo zwischen Botox oder „in Würde altern“, Body Positivity und Schlankheitswahn, dem keine Frau folgen, geschweige ihm gerecht werden kann. Sophie Passmann seziert als Teil dieser toxischen digitalen Welt Phänomene, die unsere Generation prägen, und zeigt an prominenten Beispielen, warum uns Selbstinszenierung zugleich fasziniert und abstößt.
„Wie kann sie nur?“ ist zwar ein sachliches Buch, erfüllt aber keineswegs das Klischee einer trockenen und zahlenbasierten Darstellung der Realität. Ganz im Gegenteil: Passmann beschreibt ihre Beobachtungen der Gesellschaft an konkreten Frauen des öffentlichen Lebens, wie Hailey Bieber oder Taylor Swift, und schlägt dabei auch immer wieder den Bogen zu sich selbst — eine überzeugende Mischung aus gut recherchierten Fakten und authentischer Selbstdarstellung.
Mit einer beinahe nüchternen Schlagfertigkeit hinterfragt sie die Bedeutung von Phänomenen wie „girl hood“ und fordert ihre Lesenden durch zahlreiche Fragen zum Innehalten und Reflektieren der eigenen Denkmuster auf. Die greifbaren und schonungslos ehrlichen Gedanken der Autorin halten der Gesellschaft, aber auch jeder einzelnen Frau, einen Spiegel vor. Wenn man mutig hinschaut, entdeckt man patriarchalische Muster, wo man sie nicht vermutet hätte. Wie „Brigitte online“ treffend zusammenfasst: Passmanns neustes Buch ist „das beste Argument für Digital Detox“.
Unsere Meinung: Scharfsinnig, frech, inspirierend und definitiv lesenswert!
Frauen stehen im Internet unter ständiger Beobachtung. Die Trends schwanken in einem Tempo zwischen Botox oder „in Würde altern“, Body Positivity und Schlankheitswahn, dem keine Frau folgen, geschweige ihm gerecht werden kann. Sophie Passmann seziert als Teil dieser toxischen digitalen Welt Phänomene, die unsere Generation prägen, und zeigt an prominenten Beispielen, warum uns Selbstinszenierung zugleich fasziniert und abstößt.
„Wie kann sie nur?“ ist zwar ein sachliches Buch, erfüllt aber keineswegs das Klischee einer trockenen und zahlenbasierten Darstellung der Realität. Ganz im Gegenteil: Passmann beschreibt ihre Beobachtungen der Gesellschaft an konkreten Frauen des öffentlichen Lebens, wie Hailey Bieber oder Taylor Swift, und schlägt dabei auch immer wieder den Bogen zu sich selbst — eine überzeugende Mischung aus gut recherchierten Fakten und authentischer Selbstdarstellung.
Mit einer beinahe nüchternen Schlagfertigkeit hinterfragt sie die Bedeutung von Phänomenen wie „girl hood“ und fordert ihre Lesenden durch zahlreiche Fragen zum Innehalten und Reflektieren der eigenen Denkmuster auf. Die greifbaren und schonungslos ehrlichen Gedanken der Autorin halten der Gesellschaft, aber auch jeder einzelnen Frau, einen Spiegel vor. Wenn man mutig hinschaut, entdeckt man patriarchalische Muster, wo man sie nicht vermutet hätte. Wie „Brigitte online“ treffend zusammenfasst: Passmanns neustes Buch ist „das beste Argument für Digital Detox“.
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