Besserwisserwissen: So macht der Handyakku nicht schlapp

Ein voller Handyakku ist ein schönes Gefühl.
Ein voller Handyakku ist ein schönes Gefühl.
Pauline Dörrich, funky-Jugendreporterin

Das Handy ist ein wichtiger Begleiter im Alltag. Schnell bei Google Maps nach dem Weg zum Bahnhof suchen, mit dem Handy die Einkäufe bezahlen oder kurz in der Bahn einen Artikel lesen. Super Sache. Aber all das geht nicht, wenn der Akku schlapp macht. Mal ehrlich: Es gibt doch nichts Nervigeres, als wenn der langsam aber sicher das Zeitliche segnet. Kann man etwas dagegen tun oder dem zumindest vorbeugen?

Der Schlüssel hier ist das richtige Laden. Früher hieß es oft, der Akku müsse komplett entladen sein und dann auf 100 Prozent ohne Unterbrechung aufgeladen werden. Heute weiß man es besser. In den meisten Smartphone ist nämlich ein Lithium-Ionen-Akku verbaut und nicht wie früher ein Nickel-Cadmium-Akku. Das heißt: Anderer Akku, anderes Ladeverhalten. Hier gilt genau das, wovon bei dem Nickel-Cadmium-Akkus abgeraten wurde. Es empfiehlt sich, Smartphones weder vollständig entladen zu lassen, noch sie vollständig aufzuladen. Häufig zeigt das Handy an, dass es zunächst bis auf die achtzig Prozent auflädt und später, kurz vor dem Gebrauch des Geräts, auf die 100 Prozent weiterlädt. Das dient auch der Sicherheit des Verbrauchers. In seltenen Fällen kann sich der Akku nämlich aufblähen, entflammen und explodieren. Sinnvoll ist es daher, ihn zwischen 20 und 80 Prozent zu halten, um eine frühe Abnutzung zu vermeiden. Es lohnt sich auch nicht, auf ein Schnellladegerät zu wechseln, denn nicht jeder Akku ist darauf ausgelegt. Für eine längere Akkulebensdauer ist es ratsam, das Originalladekabel zu verwenden. Abgeraten wird auch von billigen Ladekabeln, da meist unqualifizierte Materialien verwendet werden, die auch dem Handyakku schaden können.

Weiterhin sollte man das Handy nicht in die pralle Sonne legen, um es vor Überhitzung zu schützen. Moderne Handys zeigen eine Überhitzung allerdings in der Regel an und warnen den Verbraucher oder die Verbraucherin. Die Helligkeit des Handys zu reduzieren und den Stromsparmodus zu aktivieren sind zusätzliche Hilfsmethoden, um Akku zu sparen. Also: Es gibt eine Menge zu beachten, um den Handyakku möglichst lange „gesund“ zu halten. Sollte der Akku dennoch kaputt gehen, sollte beim Akkuwechsel auf Markenkomponenten geachtet werden. Schau doch mal in den Handyeinstellungen nach der Akkukapazität. Diese verrät dir, ob der Akku noch stark genug ist.

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