Ein Buch als Symbol fürs Besserwisserwissen

Besserwisserwissen: Das erste YouTube-Video

Es gibt eine neue Portion Wissen zum Mitnehmen und Angeben. Anlässlich seines 15. Geburtstags widmen wir uns heute der Geburtsstunde der Videoplattform.

Wusstest du, dass…

… YouTube am 15. Februar 2005 gegründet wurde und damit dieses Jahr fünfzehn Jahre alt wird? Die zündende Idee für die Videoplattform hatten die drei Freunde Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim. Letzterer ist übrigens Deutscher. 1979 wurde Jawed Karim als Sohn einer Biochemikerin aus der DDR und eines Chemikers aus Bangladesch geboren. 1982 reiste die Familie nach Westdeutschland aus und acht Jahre später ging es weiter in die USA. Als Jawed Karim einen Job bei PayPal annahm, lernte er die beiden anderen Mitgründer von YouTube kennen. Die Idee zur Videoplattform kam den dreien auf einer Dinnerparty, nachdem sie erneut festgestellt hatten, dass es bislang keine Möglichkeit gab, Videos zu teilen.

Am 23. April 2005 wurde dann das erste Video auf die Plattform geladen. Es ist von Jawed Karim und – nicht seiner Muttersprache, sondern auf Englisch. Das Video heißt „Me at the zoo“ und spielt vor einem Elefantengehege. Zu sehen ist der YouTube-Mitgründer, der sagt: „Wir sind hier vor dem Elefantengehege“. Danach geht das Video weiter – doch wie? Darüber sind sich führende Medien in Deutschland nicht einig. Es ist schwierig das Gesagte zu übersetzen. Laut ZEIT Online und Bayrischem Rundfunk fügt Karim hinzu, dass Elefanten cool sind, weil sie so lange Rüssel haben. Die Berliner Zeitung meint stattdessen verstanden zu haben, dass Elefanten cool sind, weil sie so große Hinterteile haben. Was jetzt wirklich stimmt, darüber könnt ihr euch selbst ein Bild machen – das Video ist immer noch online.  

Fest steht: YouTube entwickelte sich danach schnell weiter. Immer mehr Videos werden auf die Plattform geladen – 2019 waren es 400 Stunden Videomaterial pro Minute. Und schon 2006 wurde YouTube für 1,65 Milliarden Dollar von Google gekauft. Die drei Gründer sind immer noch Anteilseigner – und mit einer guten Idee Multimillionäre geworden.

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Schreiben ist nicht einfach, finde ich. Während ich schreibe, muss ich so viel beachten. Ich muss verschiedene Meinungen finden und respektieren, muss Fakten und Fakes auseinanderhalten, muss Experten anschreiben und hoffen, dass sie antworten, und zum Schluss alles in die richtigen Worte fassen. Doch trotzdem macht Schreiben mir Spaß. Am meisten Spaß, wenn ich über Zukunft, Politik oder Umwelt schreibe. Oder wenn ich meine Meinung zu neuer Musik und neuen Filmen kundtue.

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