Marie Wilken, funky-Jugendreporterin
„Hey, ich bin Christin.“ Das ist ein Satz, den ich mich immer weniger zu sagen traue – zumindest nicht ohne eine anknüpfende Erklärung zu meinem Wertekompass. Viele denken, ein christliches Leben sei automatisch konservativ: früh heiraten, sofort Kinder bekommen, der Mann geht zur Arbeit und die Frau bleibt mit den Kindern zu Hause. Spoiler: Das ist mein persönlicher Albtraum.
Ich lebe meine Religion aus, indem ich in der Bibel lese und bete. Außerdem trage ich eine Kette mit einem Kreuz und habe ein kleines Kreuz-Tattoo am Arm. Ich bin mit meinem Glauben aufgewachsen. Er gibt mir im Alltag Halt und hilft mir durch schwierige Zeiten.
Die wichtigsten Werte des Christentums sind Nächstenliebe, Vergebung, Barmherzigkeit und Verantwortung. Über allem steht die Liebe im Allgemeinen. Trotzdem wird immer wieder Hass gegen die LGBTQ-Community mit dem Christentum begründet. Dabei werden die oben genannten Werte komplett vergessen.
Für mich ist es wichtig, meine Religion mit meiner Einstellung über die Gesellschaft zu vereinbaren. Ich bin der Überzeugung, dass Gott nichts gegen Menschen hat, nur weil sie eine bestimmte sexuelle Orientierung haben. Wie heißt es so schön: „Gott erschafft dich so, wie er dich perfekt und liebenswert findet!“ Und das gilt für alle Menschen.
Das Christentum ist sehr alt, kann sich jedoch trotzdem an neue Zeiten anpassen – und sollte es auch. Die Gesellschaft und ihre Werte verändern sich. Der Glaube sieht sich als Teil dieser Gesellschaft und sollte deshalb ebenfalls mit ihr mit wachsen.
Für mich bedeutet Christentum nicht, jeden Tag an alten Traditionen festzuhalten. Es bedeutet, Menschen mit Liebe und Respekt zu begegnen. Die Werte hinter dem Glauben sind das Entscheidende. Und eines ist klar: Eine liebevolle Haltung der Welt und den Menschen gegenüber wird immer wichtig sein.
Du willst mehr? Du bekommst mehr!
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Ich lebe meine Religion aus, indem ich in der Bibel lese und bete. Außerdem trage ich eine Kette mit einem Kreuz und habe ein kleines Kreuz-Tattoo am Arm. Ich bin mit meinem Glauben aufgewachsen. Er gibt mir im Alltag Halt und hilft mir durch schwierige Zeiten.
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Für mich ist es wichtig, meine Religion mit meiner Einstellung über die Gesellschaft zu vereinbaren. Ich bin der Überzeugung, dass Gott nichts gegen Menschen hat, nur weil sie eine bestimmte sexuelle Orientierung haben. Wie heißt es so schön: „Gott erschafft dich so, wie er dich perfekt und liebenswert findet!“ Und das gilt für alle Menschen.
Das Christentum ist sehr alt, kann sich jedoch trotzdem an neue Zeiten anpassen – und sollte es auch. Die Gesellschaft und ihre Werte verändern sich. Der Glaube sieht sich als Teil dieser Gesellschaft und sollte deshalb ebenfalls mit ihr mit wachsen.
Für mich bedeutet Christentum nicht, jeden Tag an alten Traditionen festzuhalten. Es bedeutet, Menschen mit Liebe und Respekt zu begegnen. Die Werte hinter dem Glauben sind das Entscheidende. Und eines ist klar: Eine liebevolle Haltung der Welt und den Menschen gegenüber wird immer wichtig sein.
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