Am Arbeitsplatz kommen bis zu vier Generationen zusammen. Die schweizerische Beratung ZEAM will großen Unternehmen die Perspektive der Gen Z und Gen Alpha näherbringen. Doch wie gelingt dieser Brückenschlag? Yaël Meier (24) – Gründerin von ZEAM – gewährt einen Einblick hinter die Kulissen und erzählt, warum sie überzeugt ist, dass Menschen jeden Alters mehr zusammenarbeiten sollen.
Wie entstand die Idee, eine Beratung zu gründen?
2019 entstand die erste Idee für eine Gen Z-Beratung: Yaël und ihr Mitgründer Jo erkannten, dass Unternehmen oft Schwierigkeiten hätten, Gleichaltrige und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Yaël, die damals als Journalistin arbeitete, habe in ihren Projekten beobachtet, dass junge Zielgruppen häufig nicht ausreichend eingebunden wurden. „In den Teams, die für junge Zielgruppen arbeiteten, waren selten junge Menschen selbst vertreten“, erklärt sie. Jo brachte seine Erfahrungen aus dem Start-Up-Scouting ein. Gemeinsam entschieden sie, eine Beratung zu gründen, die die Gen Z & Gen Alpha stärker einbindet und Unternehmen dabei hilft, ihre Perspektive zu verstehen.
Heute besteht das Team bei ZEAM aus über 25 Personen, die neben Beratungsleistungen auch Kommunikationskampagnen und weitere Projekte für Unternehmen umsetzen.
Yaël Meier, Gründerin von ZEAM (c) Remo Neuhaus
Welche Herausforderungen hat Yaël als Gründerin erlebt?
„Ich hatte großen Respekt davor, die Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen“, gibt sie zu. Mit der Zeit habe sie jedoch einen Führungsstil entwickelt, der auf Zusammenarbeit und Vertrauen basiert. Dabei widerspreche ihr Ansatz oft traditionellen Vorstellungen von Führung, die auf Kontrolle und Hierarchien setzen. „Für mich bedeutet Führung, die Stärken der Teammitglieder zu erkennen und ihnen Verantwortung zu übertragen, statt alles selbst kontrollieren zu wollen“, sagt sie. Diese Philosophie präge die Unternehmenskultur ihres Teams und fördere eine wertschätzende und eigenverantwortliche Zusammenarbeit.
Wie erlebt sie die Veränderungen im Arbeitsmarkt?
Der Arbeitsmarkt befinde sich in einem Wandel, und Yaël sieht das Thema Generationen heute stärker im Fokus. Der Fachkräftemangel zwinge Unternehmen dazu, ihre Strategien anzupassen, um Talente zu gewinnen und zu halten. „Werte wie Diversität und Nachhaltigkeit spielen dabei eine immer wichtigere Rolle“, erklärt sie. Gleichzeitig betont sie, dass viele Vorurteile gegenüber der Gen Z unbegründet seien. „Das Klischee, dass junge Menschen nicht arbeiten wollen, ist schlichtweg falsch. Es ist eine Frage der richtigen Ansprache und des gegenseitigen Verständnisses.“
Ihre Beratung ZEAM sieht es als ihre Aufgabe, Missverständnisse zwischen den Generationen abzubauen und eine Brücke zwischen Unternehmen und der Gen Z & Gen Alpha zu schlagen.
Wie sieht ihre Vision für die Zukunft aus?
Yaël ist überzeugt, dass die aktuellen Veränderungen in der Arbeitswelt nur der Anfang sind: „Wir brauchen eine Arbeitskultur, in der Menschen sich gehört und wertgeschätzt fühlen. Wenn wir das erreichen, profitieren alle – Unternehmen, Mitarbeitende und die Gesellschaft als Ganzes.“
Wie geht sie persönlich mit Stress um?
Auch wenn Yaël im Beruf ehrgeizig sei und große Ziele für ihre Beratungsagentur ZEAM habe, so betont sie, dass Arbeit nicht alles ist. Ihre Kinder würden ihr dabei helfen, den Blick für das Wesentliche zu bewahren. Yaël betont: „Gerade in stressigen Phasen hilft es mir, am Abend wirklich abzuschalten und Zeit mit Jo und meinen Söhnen zu verbringen.“
Über die letzten fünf Jahre als Unternehmerin habe sie gelernt, dass Tiefphasen und Zweifel zum Business dazugehören: „Es gibt immer Höhen und Tiefen. Entscheidend ist, die Tiefen nicht zu fürchten, sondern sie als Chance für Wachstum zu sehen.“
Welche Ratschläge gibt Yaël Menschen, die gründen wollen?
„Einfach anfangen“, lautet Yaëls wichtigste Botschaft: „Viele Ideen scheitern daran, dass sie nie umgesetzt werden.“ Zweifel seien ganz normal, doch Yaël betont mehrfach, dass es vor allem darum gehe, über die eigenen Visionen zu sprechen. Das Teilen der eigenen Ideen gäbe einem erst die Möglichkeit, sie zu testen. Social Media dürfe laut Yaël an der Stelle nicht unterschätzt werden. Yaël gewährt beispielsweise auf LinkedIn und Instagram Einblicke in ihren Alltag. Sie betrachtet diese Kanäle als tolle Möglichkeit für angehende Gründer:innen: „Ideen testen, Feedback bekommen und Menschen für die eigene Vision begeistern – das wird durch Social Media ermöglicht.“
Am Arbeitsplatz kommen bis zu vier Generationen zusammen. Die schweizerische Beratung ZEAM will großen Unternehmen die Perspektive der Gen Z und Gen Alpha näherbringen. Doch wie gelingt dieser Brückenschlag? Yaël Meier (24) – Gründerin von ZEAM – gewährt einen Einblick hinter die Kulissen und erzählt, warum sie überzeugt ist, dass Menschen jeden Alters mehr zusammenarbeiten sollen.
Wie entstand die Idee, eine Beratung zu gründen?
2019 entstand die erste Idee für eine Gen Z-Beratung: Yaël und ihr Mitgründer Jo erkannten, dass Unternehmen oft Schwierigkeiten hätten, Gleichaltrige und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Yaël, die damals als Journalistin arbeitete, habe in ihren Projekten beobachtet, dass junge Zielgruppen häufig nicht ausreichend eingebunden wurden. „In den Teams, die für junge Zielgruppen arbeiteten, waren selten junge Menschen selbst vertreten“, erklärt sie. Jo brachte seine Erfahrungen aus dem Start-Up-Scouting ein. Gemeinsam entschieden sie, eine Beratung zu gründen, die die Gen Z & Gen Alpha stärker einbindet und Unternehmen dabei hilft, ihre Perspektive zu verstehen.
Heute besteht das Team bei ZEAM aus über 25 Personen, die neben Beratungsleistungen auch Kommunikationskampagnen und weitere Projekte für Unternehmen umsetzen.
Welche Herausforderungen hat Yaël als Gründerin erlebt?
„Ich hatte großen Respekt davor, die Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen“, gibt sie zu. Mit der Zeit habe sie jedoch einen Führungsstil entwickelt, der auf Zusammenarbeit und Vertrauen basiert. Dabei widerspreche ihr Ansatz oft traditionellen Vorstellungen von Führung, die auf Kontrolle und Hierarchien setzen. „Für mich bedeutet Führung, die Stärken der Teammitglieder zu erkennen und ihnen Verantwortung zu übertragen, statt alles selbst kontrollieren zu wollen“, sagt sie. Diese Philosophie präge die Unternehmenskultur ihres Teams und fördere eine wertschätzende und eigenverantwortliche Zusammenarbeit.
Wie erlebt sie die Veränderungen im Arbeitsmarkt?
Der Arbeitsmarkt befinde sich in einem Wandel, und Yaël sieht das Thema Generationen heute stärker im Fokus. Der Fachkräftemangel zwinge Unternehmen dazu, ihre Strategien anzupassen, um Talente zu gewinnen und zu halten. „Werte wie Diversität und Nachhaltigkeit spielen dabei eine immer wichtigere Rolle“, erklärt sie. Gleichzeitig betont sie, dass viele Vorurteile gegenüber der Gen Z unbegründet seien. „Das Klischee, dass junge Menschen nicht arbeiten wollen, ist schlichtweg falsch. Es ist eine Frage der richtigen Ansprache und des gegenseitigen Verständnisses.“
Ihre Beratung ZEAM sieht es als ihre Aufgabe, Missverständnisse zwischen den Generationen abzubauen und eine Brücke zwischen Unternehmen und der Gen Z & Gen Alpha zu schlagen.
Wie sieht ihre Vision für die Zukunft aus?
Yaël ist überzeugt, dass die aktuellen Veränderungen in der Arbeitswelt nur der Anfang sind: „Wir brauchen eine Arbeitskultur, in der Menschen sich gehört und wertgeschätzt fühlen. Wenn wir das erreichen, profitieren alle – Unternehmen, Mitarbeitende und die Gesellschaft als Ganzes.“
Wie geht sie persönlich mit Stress um?
Auch wenn Yaël im Beruf ehrgeizig sei und große Ziele für ihre Beratungsagentur ZEAM habe, so betont sie, dass Arbeit nicht alles ist. Ihre Kinder würden ihr dabei helfen, den Blick für das Wesentliche zu bewahren. Yaël betont: „Gerade in stressigen Phasen hilft es mir, am Abend wirklich abzuschalten und Zeit mit Jo und meinen Söhnen zu verbringen.“
Über die letzten fünf Jahre als Unternehmerin habe sie gelernt, dass Tiefphasen und Zweifel zum Business dazugehören: „Es gibt immer Höhen und Tiefen. Entscheidend ist, die Tiefen nicht zu fürchten, sondern sie als Chance für Wachstum zu sehen.“
Welche Ratschläge gibt Yaël Menschen, die gründen wollen?
„Einfach anfangen“, lautet Yaëls wichtigste Botschaft: „Viele Ideen scheitern daran, dass sie nie umgesetzt werden.“ Zweifel seien ganz normal, doch Yaël betont mehrfach, dass es vor allem darum gehe, über die eigenen Visionen zu sprechen. Das Teilen der eigenen Ideen gäbe einem erst die Möglichkeit, sie zu testen. Social Media dürfe laut Yaël an der Stelle nicht unterschätzt werden. Yaël gewährt beispielsweise auf LinkedIn und Instagram Einblicke in ihren Alltag. Sie betrachtet diese Kanäle als tolle Möglichkeit für angehende Gründer:innen: „Ideen testen, Feedback bekommen und Menschen für die eigene Vision begeistern – das wird durch Social Media ermöglicht.“
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