Rita Rjabow, funky-Jugendreporterin
Stell dir vor, du wachst eines Morgens auf und die Nachrichten sind weg. Der aktuelle Entwurf des Reformstaatsvertrags sieht gravierende Änderungen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern vor. Ein Beispiel: Nachrichten dürfen erst auf Online-Seiten oder Instagram veröffentlicht werden, nachdem sie im Fernsehen oder Radio gezeigt wurden. Doch was bedeutet das für uns junge Menschen?
Informationen über Politik, Gesellschaft und Weltgeschehen konsumiere ich jeden Tag online. Wie Millionen andere Menschen auch, lese ich Beiträge auf den Webseiten des ÖRR oder scrolle durch Insta und YouTube. Der ÖRR hat in den letzten Jahren verschiedene Wege gefunden, um junge Menschen auf Social Media zu erreichen.
Die Reform des ÖRR hat einen großen Einfluss auf den Medienkonsum von Menschen jeden Alters. Die Gefahr der neuen Reform wäre, dass gerade die Formate, die jungen Menschen auf Augenhöhe begegnen, ausgedünnt werden. Kabelfernsehen ist ein Relikt meiner Kindheit. Für viele von uns ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk erst durch seine Social-Media-Angebote relevant geworden. Info an alle Hater: ÖRR auf Insta ist so viel mehr als Susanne Daubner, die jährlich im viralen Video das Jugendwort verkündet.
Inhalte nun nur noch verzögert und zeitversetzt konsumieren zu können, bedeutet einen Verlust von bedeutsamen Inhalten und einer guten Grundinformiertheit. In Zeiten von Falschinformationen und rechtem Extremismus brauchen wir ÖRR auf Social Media mehr als je zuvor. Wir werden keine Zeitungen abonnieren und abends zu einer spezifischen Zeit Nachrichten schauen. Populistische Inhalte werden bleiben und mehr Raum auf Social Media einnehmen. Eines ist also klar: Diese Entwicklung wäre fatal.
Online-Formate des ÖRR holen uns mit verschiedenen Online-Seiten, Verticals und nahbaren Inhalten in unserem Alltag ab. Laut Grundgesetz haben wir alle das Recht auf Information und auf „… allgemein zugängliche[n] Quellen“. Fundierte Öffentlichkeitsarbeit und aktuelle Nachrichten sind das Fundament für die Bildung einer elaborierten Meinung zum Weltgeschehen. Die geplante Reform ist eine verpasste Chance, uns als junge Generation mit verlässlichen und aktuellen Quellen dort zu erreichen, wo wir sind.
Du willst mehr? Du bekommst mehr!
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Krieg und Inflation sind häufig Thema in den Nachrichten. Zur Abwechslung hier fünf gute Nachrichten…
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Diese fünf ermutigenden Nachrichten zeigen, dass Fortschritt in verschiedenen Bereichen möglich ist.
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Im Selbstversuch stellt Lena fest, wie der Konsum guter Nachrichten zur täglichen Medienhygiene beitragen kann.
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Kennst du das auch? Nachrichten können manchmal echt auf das Gemüt schlagen und ein ungutes…
Stell dir vor, du wachst eines Morgens auf und die Nachrichten sind weg. Der aktuelle Entwurf des Reformstaatsvertrags sieht gravierende Änderungen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern vor. Ein Beispiel: Nachrichten dürfen erst auf Online-Seiten oder Instagram veröffentlicht werden, nachdem sie im Fernsehen oder Radio gezeigt wurden. Doch was bedeutet das für uns junge Menschen?
Informationen über Politik, Gesellschaft und Weltgeschehen konsumiere ich jeden Tag online. Wie Millionen andere Menschen auch, lese ich Beiträge auf den Webseiten des ÖRR oder scrolle durch Insta und YouTube. Der ÖRR hat in den letzten Jahren verschiedene Wege gefunden, um junge Menschen auf Social Media zu erreichen.
Die Reform des ÖRR hat einen großen Einfluss auf den Medienkonsum von Menschen jeden Alters. Die Gefahr der neuen Reform wäre, dass gerade die Formate, die jungen Menschen auf Augenhöhe begegnen, ausgedünnt werden. Kabelfernsehen ist ein Relikt meiner Kindheit. Für viele von uns ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk erst durch seine Social-Media-Angebote relevant geworden. Info an alle Hater: ÖRR auf Insta ist so viel mehr als Susanne Daubner, die jährlich im viralen Video das Jugendwort verkündet.
Inhalte nun nur noch verzögert und zeitversetzt konsumieren zu können, bedeutet einen Verlust von bedeutsamen Inhalten und einer guten Grundinformiertheit. In Zeiten von Falschinformationen und rechtem Extremismus brauchen wir ÖRR auf Social Media mehr als je zuvor. Wir werden keine Zeitungen abonnieren und abends zu einer spezifischen Zeit Nachrichten schauen. Populistische Inhalte werden bleiben und mehr Raum auf Social Media einnehmen. Eines ist also klar: Diese Entwicklung wäre fatal.
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