Reingehört: „The Lo-Fis“ von Steve Lacy

Man könnte behaupten, dass der Kalifornier Steve Lacy mit nur 22 Jahren ein eigenes Genre geschaffen hat, so unverwechselbar ist sein minimalistischer Sound, den er auf seinem neuen Album „The Lo-Fis“ mit wenigen Mitteln kreiert hat. Schon zu Schulzeiten hat der Musiker aus Los Angeles verstanden, dass es nicht viel braucht, um gute Musik zu machen. Bekannt geworden ist er durch Songs, für die er seine Stimme und Gitarre mit dem I-Phone aufgenommen hat. Wir haben in sein neues Album „The Lo-Fis“ reingehört
von Knut Löbe
„The Lo-Fis“ von Steve Lacy ist am 6.Dezember über L-M Records erschienen

Der neue Albumtitel „The Lo-Fis“ ist eine Hommage an diese simple Aufnahmetechnik, mit der er sich von makelloser Popmusik abgrenzen will, dafür aber mit Charakter punktet. Die 15 Songs sind ältere Demos, Überbleibsel und geleakte Songs—allesamt während seiner High-School-Zeit entstanden und in keine Genreschublade passend—Steve Lacy eben. Diese unverwechselbare Kombination aus R&B, Soul, Jazz und Indie Rock sind wohl der Grund dafür, dass er den Sprung vom Soundcloud-Geheimtipp zu zwei Grammy-Nominierungen noch im Teenageralter geschafft hat.

Mit „The Lo-Fis“ liefert uns Steve Lacy ein sehr spontanes und authentisches Hörerlebnis, das mit persönlichen Songtexten aus seinen Jugendjahren überzeugt. Dazu passend ein Coverbild, welches auch ein vom Handy erstellter Foto-Jahresrückblick sein könnte, und Songs, die oft nur an der zwei Minuten-Marke kratzen.

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