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Fünf Tipps für nachhaltige Kosmetik

Badezimmertisch mit verschiedenen Kosmetikprodukten
Ihr versucht, klimaneutral zu leben? Auch bei Kosmetikprodukten lässt sich auf Nachhaltigkeit achten.
Ihr verzichtet bereits auf Fleisch und versucht weniger Plastik zu verbrauchen? Dann versucht euer Klimabewusstsein doch auch bei eurer Körperpflege mitbestimmen zu lassen. Unsere Autorin hat fünf nachhaltige, tierversuchsfreie Kosmetikhersteller zusammengestellt!
Yasina Hipp, funky-Jugendreporterin

Auf der Suche nach nachhaltiger Kosmetik verliert man schnell den Durchblick. Zig verschiedene Labels versichern, dass die Cremes vegan, tierversuchsfrei und 100 Prozent natürlich sind. Doch was genau sich hinter all den unterschiedlichen Gütesiegeln verbirgt, wissen die wenigsten. Wir haben fünf Tipps für Unternehmen, die damit werben Bodylotion, Gesichtsöl und Deocreme nachhaltig herzustellen.

1. Junglück
Erst 2018 gegründet, setzt das Start-Up aus München auf Nachhaltigkeit durch regionale Herstellung in kleinen Produktionen in Deutschland. Neben einer Tages- und Nachtcreme, einem Peeling und Rosenwasser, bietet Junglück auch ein spezielles Vitamin Serum an. Dabei sind alle Produkte vegan, tierversuchsfrei und natürlich. Außerdem wirbt die Firma damit, beim Abfüllen ausschließlich Glasflaschen zu verwenden und so auf Plastik verzichten kann.
Kosten: €€, Tagescreme 30 Euro für 50ml

2. Hej Organics
Auch dieses junge Dortmunder Unternehmen betont, dass die Kosmetik vegan, tierversuchsfrei und zu 100 Prozent natürlich ist. Parabene, Silikone oder Mineralöl werden nicht verwendet. Besonders viel Wert legt Hej Organics auf die faire Bezahlung aller an der Produktion beteiligten Personen. Mit Gesichtscremes, einem reinigenden Schaum, Gesichtsmasken, einem Duschschaum und -gel, Shampoos und Seren bietet das Unternehmen alles was Haut und Haar begehren. Neu ist die Sensitive Linie, bei der mehr auf klimaneutrale Verpackungen geachtet wird.
Kosten: €, Gesichtscreme 15 Euro für 50ml

3. i + m Naturkosmetik

Bereits seit 1978 gibt es bei i + m natürliche Kosmetikartikel zu kaufen. Das spiegelt sich in der breiten Produktpalette wider. Neben den üblichen Cremes, Reinigungswassern und Ölen gibt es Deocremes und Produkte für Männer. i + m produziert vegan, klimaneutral und natürlich. Ein Viertel des Gewinns wird gespendet. Generell schreibt das Berliner Unternehmen Transparenz groß. So kann auf der Webseite eingesehen werden, woher die Inhaltsstoffe kommen. Die Verpackungen bestehen aus Glas oder recyceltem Kunststoff.
Kosten: €€, Gesichtscreme 30 Euro für 50ml

4. Stop The Water While Using Me

Wie der Firmenname schon verrät, geht es dem Hamburger Start Up um den bewussten Umgang mit Wasser. Ein Prozent des Gewinns fließt in Wasserschutzprojekte. Die Kosmetik von Stop The Water While Using Me ist tierversuchsfrei, natürlich und ohne Chemikalien. Zudem gilt das Unternehmen als klimaneutral. Zu kaufen gibt es Seife, Duschgel, Shampoo, Gesichtscreme und sogar Zahnbürsten und Zahnpasta. Um die Verpackungsproblematik zu umgehen, setzen die Hamburger auf Nachfüll-Packungen aus recyclingfähigem Material.
Kosten: €€€, Gesichtscreme 34 Euro für 50ml

5. Naturmädchen

Das Start-Up aus Nordrhein-Westfalen ist vom Versand über die Lagerung bis hin zum Betrieb des Onlineshops klimaneutral. Die Produktvielfalt ist im Vergleich eher überschaubar aber ebenso vegan, tierversuchsfrei und natürlich. Die Behälter sind aus Kunststoff, der nach Angaben des Unternehmens recycelt wird.
Kosten: €€, Gesichtscreme 30 Euro für 50ml


Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann einfach seine eigene Kosmetika herstellen. Zahnpasta und Deocreme stellen wir hier kurz vor :

Für die Deocreme werden Kokosöl (2-3 TL),  ein paar Tropfen ätherisches Öl, etwas Natron und Speisestärke gebraucht. Alles zu einer Masse einarbeiten und am liebsten jeden Tag verwenden. Achtet jedoch darauf, ätherisches Öl zu verwenden, das Kontakt mit der Haut zulässt. 

Die Zahnpasta ist gewöhnungsbedürftigt, denn – klar– es gibt keinen Schaum, dafür ist sie komplett „selfmade“. Gebraucht werden, Natron (2 EL), Kokosöl(4 EL) , etwas Minzöl oder Teebaumöl und optional Kurkuma (hinterlässt jedoch gelbe Farbe auf der Zahnbürste). Am besten alle Zutaten in einem Schälchen im heißen Wasserbad durchrühren. 

Im Internet und bei vielen Unverpacktläden lässt sich jedoch noch mehr Auswahl finden. Außerdem lässt sich bereits in vielen Drogerien festes Shampoo kaufen ( von Alterra und CD), das verpackungsarm und ohne Chemikalien hergestellt wurde. 

Du willst mehr? Du bekommst mehr!

funky Redaktion

Wir haben genug davon, dass die Geschichten immer nur von den Alten erzählt werden. Deswegen haben wir den Stift selbst in die Hand genommen, sind durch die Lande gezogen, haben Geschichten und Menschen gesucht, gefunden und alles aufgeschrieben, was uns untergekommen ist. Wir haben unsere Smartphones und Kameras gezückt und Fotos und Videos gemacht. Auf funky zeigen wir euch die Ergebnisse unserer Recherchen.