Funktioniert Powernappen eigentlich wirklich?

Wie funktioniert das Powernappen?
Wie funktioniert das Powernappen?
Was für Kleinkinder und die Großeltern kein Problem zu sein scheint, ist für viele von uns eine große Hürde: der sagenumwobene Mittagsschlaf, der einem zuverlässig neues Leben einhauchen soll, wenn die Nacht mal wieder zu kurz war.
Von Moritz Tripp, funky-Jugendreporter

Schon seit Längerem ist durch Studien belegt, dass ein kurzer Mittagsschlaf – oder Power Nap – nur Vorteile mit sich bringt. Doch richtig schlafen will gelernt sein: Für viele ist es gar nicht so einfach, auf Kommando für 20 Minuten wegzudösen und danach gleich wieder aufzustehen. Die meisten werden das Phänomen kennen. Man legt sich nur mal eben für eine Viertelstunde hin – und wacht vier Stunden später mit verquollenen Augen auf, verwirrt und schläfriger als zuvor.

Beim Schlafen gilt nämlich nicht immer „Viel hilft viel“. Das hat mit den Schlafphasen zu tun, die unser Körper während des Schlafens durchlebt. Der Schlafzyklus eines gesunden Menschen besteht aus vier Phasen, die sich pro Nacht in der Regel vier bis sieben Mal wiederholen. Die ersten zwei Phasen, während derer man sich noch im leichten Schlaf befindet, finden innerhalb der ersten Stunde nach dem Einschlafen statt. Danach gleitet man in die Tiefschlafphase – aus der man besonders schwer erwacht und es auch gar nicht sollte. Ein richtiger Power Nap sollte also niemals länger als eine Stunde dauern, im Idealfall sogar nur 20 bis 30 Minuten. Leichter gesagt als getan: Nach 20 Minuten wird es doch erst so richtig kuschelig im Bett!

Ratsam ist es daher, sich lieber auf einem etwas weniger gemütlichen Objekt zu platzieren und dabei nur auf dem Rücken zu liegen. Und auch wenn nach 20 Minuten der Wecker schon wieder klingelt und man gar nicht eingeschlafen ist, sollte man wieder aufstehen. Auf Dauer kann der Körper sich an den neuen Rhythmus gewöhnen und das Einschlafen und auch das Aufwachen werden leichter. Erst dann kann der Mittagsschlaf seine magischen Kräfte entfalten. Yoga und andere Entspannungstechniken helfen dabei, sich das richtige Powernapping anzutrainieren. Der ideale Zeitraum für die kurze Auszeit liegt laut Forschern übrigens zwischen 12 und 14 Uhr. Man müsste nur die Zeit dafür haben …

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