Weihnachten ist für die meisten Menschen eine besondere und besinnliche Zeit, die sie am liebsten mit der Familie feiern. Aber was, wenn das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist?
Von Ylva Immelmann, funky-Jugendreporterin
Ylva hat mit Ulrike Neumann gesprochen, die als Betreuerin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Hamburger Kinderkrankenhaus Wilhelmstift arbeitet. Dort verbringen einige junge Menschen ihre Weihnachtstage außerhalb der eigenen vier Wände.
Natürlich ist
die Stimmung auf der Station nicht mit der Atmosphäre zu Hause zu vergleichen. Aber
trotzdem wird Weihnachten jedes Jahr gefeiert, und zwar meist einige Tage vor
dem 24. Dezember. „Auf der Weihnachtsfeier wird richtig groß gekocht. Da gibt
es Gänsebraten, Entenbraten, Klöße und vieles mehr. Und dann wichteln Patienten
und Betreuer gemeinsam. Das finden wir alle immer besonders toll, weil wir
Kollegen das mit den Kindern zusammen machen. Das ist viel schöner und hat ein
bisschen was Familiäres und Weihnachtliches“, berichtet Ulrike Neumann. Auf der
Station ist das Wichteln schon ein festes Weihnachtsritual. „Dann sitzen wir im
Wohnzimmer, am Baum. Wir haben sogar auch mal gesungen“, erzählt Neumann mit
einem Schmunzeln im Gesicht.
An
Heiligabend selbst wird natürlich auch gefeiert, allerdings dürfen viele
Patienten diesen Tag zu Hause zu verbringen, einige sogar übernachten. „Die,
die können, gehen nach Hause“, so Frau Neumann. „Die Ärzte entscheiden, ob das
möglich ist oder nicht.“ Demnach ist trotz des Klinikaufenthalts für einige
Patienten ein halbwegs normales Weihnachtsfest möglich.
Für einige,
aber eben nicht für alle. „Es ist natürlich nicht wie zu Hause, wenn man gesund
ist. Hier sind Kinder, die krank sind. Sie haben Probleme, die sie natürlich
auch beeinflussen. Wenn man nicht zu Hause bei seiner Familie Weihnachten
feiern kann, weil das nicht funktioniert, ist es immer schade, hier zu sein.“ Weihnachten
in der Psychiatrie verbringen zu müssen, ist für die meisten sehr schwer.
Schließlich müssen sie das Fest so an einem Ort verbringen, den man fast nur
mit negativen Dingen assoziiert. „Aber manchmal gibt es keine andere Option.
Dann müssen die Patienten hierbleiben, weil es möglicherweise zu Hause
schwieriger ist.“ In einigen Fällen ist es aber auch eine Entlastung für die
Jugendlichen. Wenn es zu Hause Schwierigkeiten gibt, kann eine Auszeit über
Weihnachten auch helfen. „Ich denke, dadurch, dass wir es uns dann hier
gemütlich machen und ein bisschen Weihnachten zelebrieren, ist es vielleicht
sogar auch eine Erleichterung.“
Für die
Patienten gibt es somit eine Möglichkeit, Weihnachten auf eine schöne Weise zu
feiern – wenn auch nicht zu Hause. Denn auch ein Weihnachten in der Psychiatrie
kann ein schönes Weihnachten sein. „Wir versuchen eben, es so schön wie möglich
zu machen. Die Situation ein bisschen zu erleichtern und die Kinder
aufzufangen.“ Für die Kinder und Jugendlichen ist es auch beruhigend, zu
wissen, dass sie einen Platz haben, wo sie hingehen können – und willkommen
sind.
Ylva hat mit Ulrike Neumann gesprochen, die als Betreuerin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Hamburger Kinderkrankenhaus Wilhelmstift arbeitet. Dort verbringen einige junge Menschen ihre Weihnachtstage außerhalb der eigenen vier Wände.
Natürlich ist die Stimmung auf der Station nicht mit der Atmosphäre zu Hause zu vergleichen. Aber trotzdem wird Weihnachten jedes Jahr gefeiert, und zwar meist einige Tage vor dem 24. Dezember. „Auf der Weihnachtsfeier wird richtig groß gekocht. Da gibt es Gänsebraten, Entenbraten, Klöße und vieles mehr. Und dann wichteln Patienten und Betreuer gemeinsam. Das finden wir alle immer besonders toll, weil wir Kollegen das mit den Kindern zusammen machen. Das ist viel schöner und hat ein bisschen was Familiäres und Weihnachtliches“, berichtet Ulrike Neumann. Auf der Station ist das Wichteln schon ein festes Weihnachtsritual. „Dann sitzen wir im Wohnzimmer, am Baum. Wir haben sogar auch mal gesungen“, erzählt Neumann mit einem Schmunzeln im Gesicht.
An Heiligabend selbst wird natürlich auch gefeiert, allerdings dürfen viele Patienten diesen Tag zu Hause zu verbringen, einige sogar übernachten. „Die, die können, gehen nach Hause“, so Frau Neumann. „Die Ärzte entscheiden, ob das möglich ist oder nicht.“ Demnach ist trotz des Klinikaufenthalts für einige Patienten ein halbwegs normales Weihnachtsfest möglich.
Für einige, aber eben nicht für alle. „Es ist natürlich nicht wie zu Hause, wenn man gesund ist. Hier sind Kinder, die krank sind. Sie haben Probleme, die sie natürlich auch beeinflussen. Wenn man nicht zu Hause bei seiner Familie Weihnachten feiern kann, weil das nicht funktioniert, ist es immer schade, hier zu sein.“ Weihnachten in der Psychiatrie verbringen zu müssen, ist für die meisten sehr schwer. Schließlich müssen sie das Fest so an einem Ort verbringen, den man fast nur mit negativen Dingen assoziiert. „Aber manchmal gibt es keine andere Option. Dann müssen die Patienten hierbleiben, weil es möglicherweise zu Hause schwieriger ist.“ In einigen Fällen ist es aber auch eine Entlastung für die Jugendlichen. Wenn es zu Hause Schwierigkeiten gibt, kann eine Auszeit über Weihnachten auch helfen. „Ich denke, dadurch, dass wir es uns dann hier gemütlich machen und ein bisschen Weihnachten zelebrieren, ist es vielleicht sogar auch eine Erleichterung.“
Für die Patienten gibt es somit eine Möglichkeit, Weihnachten auf eine schöne Weise zu feiern – wenn auch nicht zu Hause. Denn auch ein Weihnachten in der Psychiatrie kann ein schönes Weihnachten sein. „Wir versuchen eben, es so schön wie möglich zu machen. Die Situation ein bisschen zu erleichtern und die Kinder aufzufangen.“ Für die Kinder und Jugendlichen ist es auch beruhigend, zu wissen, dass sie einen Platz haben, wo sie hingehen können – und willkommen sind.