Das sind die versteckten Stromfresser des Alltags

Nach der erfolgreichen Mülltrennung sollte nicht Schluss sein - auch im Alltag verstecken sich noch eine Reihe Stromfresser.
Nach der erfolgreichen Mülltrennung sollte nicht Schluss sein. Im Alltag verstecken sich noch eine Reihe hungriger Stromfresser.
Dass es wichtig ist, so viele Ressourcen wie möglich zu schonen, Strom, Wasser, Plastik und Papier nur, wenn es dringend nötig ist, zu verwenden, ist heutzutage den meisten klar. Besonders in unserer Generation, die das richtige Recyceln von Material zum Teil schon in der Grundschule gelernt hat.
Von Paulina Gastl, funky-Jugendreporterin

Jedoch gibt es immer noch viele kleine, heimliche Stromfresser, die unseren ökologischen Fußabdruck verschlimmern und uns gar nicht so auffallen. So ist womöglich ein Großteil der elektrischen Geräte, die gerade bei dir zu Hause eingesteckt sind, im Stand-by-Modus. Diesen Modus gibt es ja nur dafür, dass wir das besagte Gerät je nach Belieben so schnell wie möglich anschalten können, ohne lange warten zu müssen. Aber lohnt es sich denn wirklich, diese paar Sekunden weniger auf den Fernseher warten zu müssen, wenn dieser im Gegenzug so viel Strom frisst? Ich glaube, nicht.

Oder der Kühlschrank. Oftmals ist der Kühlschrank automatisch auf eine bestimmte Temperatur eingestellt. Die ist ganz oft jedoch deutlich niedriger als nötig! Viele Lebensmittel, die man in den Kühlschrank stellt, sollte man zwischen sieben und neun Grad lagern. Die voreingestellte Temperatur liegt jedoch häufig deutlich darunter. Es lohnt sich also, zu überprüfen, ob der Kühlschrank wirklich so cool sein muss.

Und YouTube oder Netflix? Natürlich genießen wir HD-Qualität – die verbraucht aber eben auch mehr Energie. Also wäre es energiemäßig tatsächlich besser, mit ein paar weniger Pixeln mit unseren Lieblingscharakteren mitzufühlen. Das ist aber natürlich eher eine Kleinigkeit. Die ganz großen Dinge zum Umweltschonen sind unterm Strich immer noch eine vegetarische oder vegane Ernährung, das Kaufen von Secondhand-Kleidung und das Nutzen des ÖPNV, des Fahrrads oder der eigenen Beine.

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funky Redaktion

Wir haben genug davon, dass die Geschichten immer nur von den Alten erzählt werden. Deswegen haben wir den Stift selbst in die Hand genommen, sind durch die Lande gezogen, haben Geschichten und Menschen gesucht, gefunden und alles aufgeschrieben, was uns untergekommen ist. Wir haben unsere Smartphones und Kameras gezückt und Fotos und Videos gemacht. Auf funky zeigen wir euch die Ergebnisse unserer Recherchen.