Reingelesen: „Nichts“ von Janne Teller

Janne Teller
"Nichts" von Janne Teller stellt die Frage nach dem Sein.
Mit ihrem nihilistischen Roman „Nichts“ stellt die dänische Autorin Janne Teller die Frage aller Fragen: „Was ist der Sinn des Lebens?“. Wegen der teilweise drastischen Schilderungen stand das Buch lange in der Kritik.
Von Charleen Reinsch
„Nichts“ von Janne Teller erschien 2000 im Original und 2010 in der deutschen Übersetzung im dtv Verlag. (c) dtv

„Nichts, was im Leben wichtig ist“ heißt das sehr umstrittene Buch von Janne Teller. In dem Buch geht es um die Klasse 7a, die versucht, ihren Klassenkameraden Pierre Anthon davon zu überzeugen, dass es etwas gibt, was im Leben eine Bedeutung hat. Zusammen überlegen sie und beschließen letztendlich, einen Berg aus Bedeutungen anzuhäufen. Jeder muss das drauflegen, was für ihn am meisten Bedeutung hat. Und immer größer werden die Forderungen der Klassenkameraden an ihre Mitschüler.

Wir haben das Buch im Deutschunterricht gelesen und für mich ist es von dort auch nicht mehr wegzudenken. Natürlich war ich am Anfang skeptisch, weil die Bücher im Deutschunterricht nicht immer die besten sind, aber das hat sich schnell gelegt. Mit immer fesselnderen Kapiteln wird der Leser ins Geschehen gezogen und immer wieder stellt sich einem die Frage: „Was ist für mich im Leben wichtig?“ Ich finde das Buch wirklich spannend, vor allem wenn man über die Frage nachdenkt und sich klarmacht, was für einen selbst im Leben wichtig ist. Für mich ist das Buch ein klares Beispiel, dass nicht alle Bücher, die im Unterricht gelesen werden, gleich blöd oder langweilig sind.

Titelbild: Morten Holtum Nielsen/ dtv

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