Nachdem das deutsche Hip Hop Duo SXTN mit Hits wie „Von Party zu Party“ seine Fans begeisterte und Goldstatus erreichte, legte die Rapperin Juju am 14. Juni nun solo mit ihrem Debütalbum „Bling Bling“ nach.
Von Lena Cordes

Bereits fünf der 12 Tracks gaben im Vorraus einen ersten Einblick in das Album „Bling Bling“ der „Rapgöttin“, wie sie sich selbst in der im voraus veröffentlichten Single „Hardcore High“ beschreibt. Neben ihr gibt es mit Xavier Naidoo und Henning May zwei weitere Stimmen auf dem Album zu hören.

Eingeleitet wird das Album mit einem klassischem Intro, in dem die Rapperin bereits einige versprechen wie „Man wird nicht sagen: Das ist Frauenrap auf Deutsch, man wird sagen dieses Album hat zerstört“ liefert und somit einen erwartungsvollen Hype auf die folgenden Lieder hervorruft. Im Verlauf des Albums überzeugt Juju mitAbwechslung: Es geht von Liebesliedern wie „Vermissen“ featuring Henning May von Annenmaykantereit, bis hin zu Partyliedern wie „Live Bitch“, die inhaltlich das komplette Gegenteil darstellen. Das namensgebende Lied „Bling Bling“ stellt neben „Freisein“ featuring Xavier Naidoo meinen persönlichen Favoriten dar und ist ein Anhören auf jeden Fall wert. Abgeschlossen wird das Album mit „Winter in Berlin“, welches das Gegenstück zu „Sommer in Berlin“ ist. Beide Lieder beschreiben ausführlich die verschiedenen Phasen der jeweiligen Jahreszeiten in Berlin.

Besonders SXTN-Fans dürften sich über das neue Album von Juju gefreut haben. Trotzdem lohnt es sich auch für Leute, die mit den Liedern der Band nicht besonders viel anfangen konnten. Die abwechslungsreichen Klänge und Texte des Albums bieten nämlich auch für bisherige Nicht-Fans einige gelungene Songs.

lächelndes Emoji

Unsere Meinung: Ob auf Partys oder entspannt Zuhause:
Das Album „Bling Bling“ liefert immer eine passende Auswahl an Liedern.