Der Hype um die junge Musikerin aus den USA reißt nicht ab. Aber was macht sie eigentlich so besonders?
Von Clara Verstl

Billie Eilish hat 11 Millionen Instagram-Follower und über 25 Millionen monatlichen Hörer bei Spotify. Und das mit gerade einmal 17 Jahren. Was macht sie so besonders?

Schon im frühen Alter wurde Billies Talent deutlich: Sie sang in dem Los Angeles Children’s Choir und schrieb bald eigene Songs. 2015 fing ihre Karriere dann richtig an. Sie veröffentlichte das von ihrem Bruder geschriebene Lied „Ocean Eyes“ auf SoundCloud. Das Musiklabel Interscope Records, was unter anderem auch Künstler wie Lana Del Rey, Ellie Goulding oder Imagine Dragons unter Vertrag hat, wurde auf sie aufmerksam. Wenig später unterschrieb Billie einen Vertrag bei dem Label.

EP, Singles, Deals in Film und Werbung

Es folgten eine EP und weitere Singles wie zum Beispiel „Bellyache“, das ebenfalls ein Hit wurde. Deals in Film und Werbung folgten: Im April 2018 wurde der Song „Lovely“ released, der Teil des Soundtracks der Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ war. Apples Weihnachtswerbespot war unterlegt mit ihrem Song „Come Out And Play“. Der Tech-Konzern hat schon mehrfach sein Händchen für Newcomer bewiesen.

Ihr etwas gedämpfter, catchy Musikstil, der sich aus Pop, Electronica und Rap zusammensetzt, überzeugt Fans und Kritiker. Besonders die hohen Töne von Billie sind Gänsehaut pur! Die große Varianz in ihren Songs ist ebenfalls beeindruckend: von Lullabys bis zu basslastigen Stücken. 

Doch das ist nicht das Einzige, was sie so einzigartig macht. Billie Eilish hat auch ihren ganz eigenen Look. Ihre blau gefärbten Haare hat sie bei einem Interview unordentlich hochgesteckt, schwarz-silberne Ketten hängen um ihren Hals und ihre Hände sind bestückt mit ebenfalls silbernen Totenkopfringen. Meistens trägt sie Oversized-Pullover, -Jacken und viel zu weite Hosen in ungewöhnlichen Farben.

Dieses Jahr ist sie auf Tour und kommt im Februar auch nach Deutschland. Die Fans – und auch wir – sind gespannt. 

Titelbild: ZUMAPRESS.com / dpa