Beruf Notfallsanitäter: Mit Blaulicht zum Grippepatienten

Rettungshubschrauber
Rettungshubschrauber (c) pexels.com

Mit Blaulicht zum Grippepatienten

Ein weiteres Beispiel: 23.30 Uhr. Die Alarmsirene in der Feuerwehrwache heult. Die Sanitäter werden zu einem Einsatz alarmiert. Sie kommen mit amt ihrer Ausrüstung vor Ort an. Schwer beladen klingeln sie an der Wohnungstür. Eine Frau macht ihnen auf – total panisch. Sie schildert den beiden, dass ihr Kind schon dreimal geniest hat.

Dazu äußert sie dann den Verdacht auf eine allergische Reaktion. Ihr Kind ist nämlich erkältet. Deswegen waren sie beim Kinderarzt, der Medikamente verschrieb. Daraus schlussfolgert sie nun, dass das Niesen bestimmt ein Anzeichen einer allergischen Reaktion auf diese Medikamente sei. Währenddessen geht sie mit den Notfallsanitätern ins Kinderzimmer, wo das Kind schläft, macht das Licht an und reißt das schlafende Kind aus dem Bett.

Taxis bald mit Blaulicht und Martinshorn?

Die Sanitäter stehen daneben – immer noch schwer beladen mit lebensrettenden Utensilien. Eigentlich liegt aber auf der Hand: Das Kind hat genießt –nicht unbedingt ungewöhnlich bei einer Erkältung. Zudem gib es einen ärztlichen Notdienst, der auch nachts erreichbar ist und in diesem Fall voll und ganz ausgereicht hätte. Die Ärzte dort sind durchaus in der Lage, wertvolle Tipps zu geben.

Diese Geschichten beruhen auf wahren Begebenheiten und sind keine Seltenheit im Dienst eines Notfallsanitäters, obwohl der Rettungswagen allein für Notfälle bestimmt sein sollte. Was muss also passieren, damit beim nächsten Unfall der dringend gebrauchte Rettungswagen auch rechtzeitig zur Verfügung steht? Vielleicht müssen wur Taxis zukünftig mit Blaulicht und Martinshorn ausstatten, damit sie attraktiver werden?!

Beitragsbild: flickr.com

Von Reinickendorf bis Bochum, von Fulda bis Ottensen – überall schreiben Schülerinnen und Schüler Artikel über das, was um sie herum passiert. Jeder und jede aus ihrer eigenen Sichtweise, mit eigener Meinung und eigenem Schwerpunkt. Bei all den Unterschieden eint sie, dass sie mit ihrer Klasse an funky teilnehmen, dem medienpädagogischen Projekt der Funke Mediengruppe. Das erlernte Wissen wenden sie dann praktisch an, indem sie erste journalistische Texte schreiben. Auf funky können sie die Früchte ihrer Arbeit präsentieren.

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