Erleuchtende Erfindung – Das blinkende Equalizer-Shirt

leichtende Birne
leuchtenden Birne (c) pexels.com

Mit der Zeit wird die kleine Idee größer und bekommt immer mehr Dimension. Daniel bringt das Ganze technisch auf einen immer besseren Entwicklungsstand und erste Maschinen zur Produktion der Shirts werden gebaut. Sein Vater ist von Anfang an als unterstützende dritte Hand an seiner Seite. Die zwei stecken jede freie Minute in das Projekt, um die Technik zu verbessern. Schon als Daniel jünger war, hatte ihn sein Papa mit der Begeisterung für Elektrotechnik angesteckt.

Nur nichts überstürzen

Insgesamt fünf junge Männer werden zu Gesellschaftern eines Unternehmens, der Calumia Untenehmensgesellschaft. Alle fünf bekommen glücklicherweise Unterstützung von ihren Eltern. Die mittlerweile überholten und produzierten T-Shirts sind schon gut einsetzbar. Aber um zunächst vorsichtig zu agieren, werden sie noch nicht verkauft, sondern erst mal vermietet.

Konstruktive Kritik

Die jungen Männer bekommen dafür wertvolle Kritik von ihren Kunden. Diese wird sofort in die aktuellen Entwicklungen mit einbezogen. Ein Vorteil des kleinen Unternehmens ist, dass sie sehr schnell auf Feedback ihrer Kunden reagieren können. Auch ihre App können sie so innerhalb weniger Stunden um wichtige Funktionen ergänzen.

Ohne Patent, dafür sicher

441 Lichtelemente können das T-Shirt jetzt in 16 Millionen Farben erstrahlen lassen. Nun ist die Idee also auf einem so hohen Level, dass die fünf sogar überlegen, ob sie ihre Idee durch ein Patent schützen sollen. Aufgrund finanzieller Überlegungen entscheiden sie sich erst einmal dagegen. Doch das Gute an den LED- Shirts ist, dass es äußerst aufwändig wäre, eine Kopie herzustellen. Immerhin hat man nur das fertige Produkt. Welche Schritte genau notwendig sind, um es herzustellen,weiß man aber nicht . Das gibt den jungen Gesellschaftern in ihrer momentanen Situation mehr Sicherheit, als ein Patent, in welchem sie alles offenlegen müssten.

„Calumia“ ensteht

Das ganze Unternehmen heißt Calumia. Der erste Teil „Ca-„ steht für die ständige Anpassung eines Camäleons an die jeweiligen Farben seiner Umgebung. Genau so kann jeder Besitzer sein Shirt an die sich bietende Situation anpassen. Der zweite Teil „–Lumia“ kommt aus dem Lateinischen und heißt Licht. Calumia findet man mittlerweile im Internet unter calumia.com sowie auf Facebook, Twitter und Instagram.

Beitragsbild: pexels.com

Von Reinickendorf bis Bochum, von Fulda bis Ottensen – überall schreiben Schülerinnen und Schüler Artikel über das, was um sie herum passiert. Jeder und jede aus ihrer eigenen Sichtweise, mit eigener Meinung und eigenem Schwerpunkt. Bei all den Unterschieden eint sie, dass sie mit ihrer Klasse an funky teilnehmen, dem medienpädagogischen Projekt der Funke Mediengruppe. Das erlernte Wissen wenden sie dann praktisch an, indem sie erste journalistische Texte schreiben. Auf funky können sie die Früchte ihrer Arbeit präsentieren.

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