Welcher Lerntyp bist du?

Ein Küchentisch voll mit Lernmaterialien.
In das Lernchaos Ordnung bringen - lernen richtig zu lernen

Die Klausurenphase steht mal wieder vor der Tür und man hat das Gefühl, mit dem Lernen nicht hinterherzukommen. Man ackert, doch trotzdem bleibt einfach zu wenig hängen. Wusstest du, dass das mit deinem Lerntyp zusammenhängen könnte? Um richtig und effektiv zu lernen, sollte man sein eigenes Lernverhalten kennen. Dafür gibt es eine Reihe unterschiedlicher Theorien. Hier findest du eine simple, schnell nachvollziehbare Unterteilung in vier Lerntypen. Lasst die Köpfe rauchen!

Ricarda Holzapfel, funky-Jugendreporterin

Das visuelle Lernen

Hier lernst du am besten mithilfe der visuellen Wahrnehmung. Informationen nimmst du beim Lesen von Texten oder durch die Betrachtung von Schaubildern am besten auf. Sinnvolle Lernmethoden, die gut zu diesem Lerntyp passen, sind das Erstellen von Mind Maps, Karteikarten und Skizzen. Aber auch das Lesen im Schulbuch kann eine große Hilfe sein. Dabei können insbesondere farbliche Markierungen oder Stichworte die visuelle Auffassungsgabe unterstützen.

Das auditive Lernen

Wenn du am meisten lernst, wenn du anderen zuhörst, dann gehörst du wahrscheinlich dem auditiven Lerntyp an. Es ist wichtig, dass du sehr aufmerksam deinen Lehrerinnen und Lehrern zuhörst, weil du dabei am meisten Informationen abspeicherst. Darüber hinaus können Audio-Erklärformate oder Podcasts dein Wissen erweitern und dich beim Pauken unterstützen. Generell solltest du in ruhiger Umgebung lernen, dafür eignet sich der klassische Frontalunterricht gut. Um dich effektiv auf eine Prüfung vorzubereiten, könntest du beispielsweise die Informationen einsprechen und dir die Audiodatei mehrmals anhören. Außerdem saugst du Informationen auf, indem du dir viele Gespräche und Vorträge über das Thema anhörst.

Das motorische Lernen

Hier heißt es wortwörtlich: „Learning by doing“. Du speicherst Informationen am besten beim Anwenden und Ausprobieren ab. Nutze Übungshefte, interaktive Lerntools im Internet und, wenn möglich, bewege dich beim Lernen. Beispielsweise kannst du dir eine kleine Choreografie ausdenken, bei der du die Vokabeln parallel zu deinen Handbewegungen sprichst oder du läufst durch den Raum, während du den Lernstoff vor dir aufsagst. Außerdem helfen dir viele Wiederholungen dabei, Wissen zu festigen.

Das kommunikative Lernen

Für diesen Lerntyp gilt: Sprechen, sprechen, sprechen. Ackern bedeutet für dich in diesem Fall, Informationen so oft wie möglich laut zu wiederholen. Besonders durch den Austausch mit anderen begreifst du Sachverhalte besser. In Lerngruppen zu diskutieren oder sich gegenseitig den Lernstoff zu erklären, ist dein Weg zum Erfolg. Je öfter du Mitmenschen die Informationen erklärst, desto besser bleiben sie in deinem Kopf hängen und du kannst dir sicher sein, dass du sie richtig verstanden hast.

Letztendlich gibt es nicht den einen isolierten Lerntyp, der vollkommen zutrifft. Vielmehr ist es eine Mischung aus verschiedenen Arten des Lernens, die effektiv sein kann. Doch jeder Mensch hat Präferenzen und Stärken. Sobald du herausgefunden hast, welche Lerntypen am besten zu dir passen, wird dir das Lernen sicherlich leichter fallen.

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Wir haben genug davon, dass die Geschichten immer nur von den Alten erzählt werden. Deswegen haben wir den Stift selbst in die Hand genommen, sind durch die Lande gezogen, haben Geschichten und Menschen gesucht, gefunden und alles aufgeschrieben, was uns untergekommen ist. Wir haben unsere Smartphones und Kameras gezückt und Fotos und Videos gemacht. Auf funky zeigen wir euch die Ergebnisse unserer Recherchen.