Justin Biebers neues Album „Changes“: Leider ziemlich weichgespült

Vom Jungen zum Mann: „Changes“ heißt das neue Bieber-Album, das diesen Monat erschien und einen Bruch mit Justins alter Persönlichkeit darstellen soll. 

Seit 2015 ließ Justin Bieber seine Fans nun auf ein Album warten, während er an sich selbst und auch an seinem Image arbeitete. Mit dem Song „Yummy“ meldete sich der ehemalige Superstar im Januar erstmals wieder in der Musikwelt zurück, der mit seiner catchy Melodie hängen blieb und die Erwartungen an sein erstes Album seit „Purpose“ (2015) nach oben schnellen ließ. 

Was dann aber am Valentinstag herauskam, war erstaunlich … enttäuschend. Nach den letzten fünf Jahren, die von einem chaotischen Wirbelwind an Emotionen, Bad-Boy-Eskapaden, dramatischen Social-Media-Breaks und vor allem ganz viel Selbstfindung geprägt waren, erwartet man doch, durch „Changes“ einen Einblick in die Höhen und Tiefen in Biebers Leben zu erhalten. Was aber stattdessen abgeliefert wurde, ist eine 17 Tracks lange Liebeserklärung an Ehefrau Hailey. R&B-Vibes und einschläfernde Musik bestimmen den Stil des Albums. Statt der Power und herzzerreißenden Gefühle, die wir nach einer fünf Jahre langen Pause voller skandalöser Schlagzeilen erwarten, bekommen wir rund 51 Minuten voll endlos glücklicher Liebe und Romantik.
Man kann nur hoffen, dass Bieber sich noch von diesem Rückschlag erholt, denn dieses Comeback-Album ist bestenfalls für Verliebte am Valentinstag geeignet – für mehr aber auch nicht. 

Du willst mehr? Du bekommst mehr!

Meine Mutter sagt immer, dass ich spreche bevor ich nachdenke. Wahrscheinlich schreibe ich deswegen auch so gerne. Manchmal hat man so viele Gedanken im Kopf, dass die richtigen Worte länger brauchen, als der Mund sie ausspricht. Genau diese richtigen Worte versuche ich seit einiger Zeit bei funky zu Papier zu bringen. Zeitungen waren zwar nie mein Ding, aber als ich über die Jugendredaktion gestolpert bin, habe ich eine Zeitung gefunden, die ich auch gerne lese. Deswegen schreibe ich für funky: Damit ich morgens etwas anderes zum Lesen habe, als die Rückseite der Cornflakesschachtel.