Interview

Juicer Phillip I.: „Bei Lime ist man sein eigener Chef“

E-Roller wie die von Lime prägen mittlerweile das Stadtbild. Juicer sammeln sie ein und laden sie auf.
Phillip I. ist ein Juicer. Er sammelt die E-Scooter von Lime ein und lädt sie bei sich Zuhause auf. Unser Jugendreporter hat mich ihm über seine Selbstständigkeit geredet.
Von Golo Wachs, Klasse 8b, Berlin International School

Seit wann arbeiten Sie als Juicer?

Seit Junin 2019 arbeite ich hauptberuflich als Juicer täglich von 18 Uhr abends bis 3 Uhr morgens.

Wie schwer ist die Arbeit als Juicer?

Die Arbeit ist nicht zu unterschätzen, da ein Lime Roller 20 Kilo wiegt. Das bedeutet, dass ich vier Tonnen am Tag bewegen muss, wenn ich 50 Roller transportieren will. Zuerst müssen sie von der Straße in den Transporter. Bei der Entladung der Roller müssen diese dann wieder bewegt werden, um sie an die Ladestationen zu bekommen. Schließlich muss ich die Roller, sobald sie aufgeladen sind, von der Ladestation zurück in den Transporter bringen und dann ausliefern. Insgesamt muss ich viel Gewicht mehrmals hin und her tragen, dass ist natürlich anstrengend.

Wie viel Geld verdient man als Juicer?

Das lässt sich so generell nicht beantworten. Die Umstände bestimmen den Verdienst.

Was sind die Vorteile von E-Rollern im Allgemeinen?

Ich finde es gut, dass die Leute E-roller benutzen, weil sie dadurch schneller von A nach  B kommen, ohne öffentliche Verkehrsmittel nutzen zu müssen.

Warum habe sie Lime ausgewählt und keine andere E-Roller-Firma?

Weil Lime die Einzigen sind, wo man selbstständig sein kann. Dadurch bin ich freier. Bei Lime bin ich mein eigener Chef.

Was mögen sie an ihrem Job? Und würden Sie ihn weiterempfehlen?

Ich finde es gut, dass ich immer unterwegs bin und nicht die ganze Zeit an einem Ort bleiben muss. Und ja, ich würde ihn weiterempfehlen, wenn du Zeit, Platz und viele Ladekabel hast.

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Von Reinickendorf bis Bochum, von Fulda bis Ottensen – überall schreiben Schülerinnen und Schüler Artikel über das, was um sie herum passiert. Jeder und jede aus ihrer eigenen Sichtweise, mit eigener Meinung und eigenem Schwerpunkt. Bei all den Unterschieden eint sie, dass sie mit ihrer Klasse an MEDIACAMPUS teilnehmen, dem medienpädagogischen Projekt der Funke Mediengruppe. Das erlernte Wissen wenden sie dann praktisch an, indem sie erste journalistische Texte schreiben. Auf funky können sie die Früchte ihrer Arbeit präsentieren.