5 funky facts

In fünf Tipps zum Auslandsjahr

Ein Auslandsjahr kannst du zum Beispiel in England absolvieren.
,,Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ Bereits Alexander von Humboldt erkannte im 19. Jahrhundert, warum Auslandsaufenthalte wichtig sind. In unseren 5 funky facts erfahrt ihr, was ihr wissen müsst, bevor ihr euch mit einem Auslandsjahr ins Abenteuer stürzt.
Von Teresa Rademann, Klasse 10a, Stadtteilschule St. Georg in Hamburg

1. Ein Auslandsjahr ist mehr als nur Spracherwerb

Wenn du dich für ein Auslandsjahr entscheidest, erwirbst du wertvolle, umfassende Fremdsprachenkenntnisse. Wer ein Auslandsjahr absolviert, lernt viel dazu, insbesondere über sich selbst. Du bekommst die Möglichkeit, in einen ganz anderen Alltag in einem fremden Land eintauchen zu können, viele neue Menschen und ihre Kultur kennenzulernen. Im fremden Land stehst du vor neuen und herausfordernden Situationen.  Du lernst deine Schwächen, aber auch deine Stärken besser kennen. Wenn du von dem Auslandsaufenthalt in dein Heimatland zurückkehrst, hast du auch an Selbstständigkeit gewonnen. Oft bist du nach deiner Rückkehr gegenüber deinen Mitschülern im Vorteil und dies nicht nur in sprachlicher Hinsicht. Ein Auslandsjahr bringt dir also mehr als nur die Verbesserung deiner Englischkenntnisse!

2. Du bestimmst die Länge und deine Unterbringung

Auch wenn du dir sicher bist, dass ein Auslandsjahr das Richtige ist, stellen sich viele weitere Fragen. Ein Auslandsjahr zu machen, bedeutet nicht ein ganzes Jahr in einem anderen Land zu leben. Je nach Interesse und Budget kannst du in eine Gastfamilie oder einem Internat untergebracht werden. Im Prinzip kannst du je nach Organisation und Gastland die Länge des Auslandsjahres selbst wählen.  Auch Verlängerungen oder Verkürzungen sind nach Absprache möglich.

3.  Europa oder doch lieber ans Ende der Welt?

In Europa sind England und Schottland beliebte Ziele. Grund dafür ist die relativ kurze Entfernung sowie ein großes Angebot an Internaten und Schulen. Die USA, Kanada, Australien oder Neuseeland sind ebenfalls sehr beliebte Ziele für einen Auslandsaufenthalt. Jedoch scheitert es bei der Umsetzung oft an Aspekten wie zu großer Entfernung zwischen Heimat- und Gastland oder einer oftmals unvermeidlich hohen Kostenbelastung. Daher musst du für dich zusammen mit deiner Familie individuell abwägen, welches Land für dich infrage kommen könnte.

4. Auslandsjahr light: Sprachcamps

Wenn du dir noch unsicher bist, ob du für ein Auslandsjahr bereit bist, kannst du stattdessen erst einmal ein Sprachcamp besuchen. Diese auch Summer School genannten Projekte bieten dir die Möglichkeiten, eine Fremdsprache in den Ferien in einem Camp intensiv zu lernen. In einem solchen Sprachcamp kannst du ausprobieren, ob ein Auslandsjahr für dich persönlich in Frage kommt. Zudem gibt es verschiedene Agenturen, die dir bei der Entscheidungsfindung behilflich sein können.

5. Oder doch lieber nach dem Schulabschluss ins Ausland?

Viele Jugendliche fühlen sich während der Schulzeit noch nicht bereit für einen Auslandsaufenthalt. Doch mit dem Schulabschluss hast du deine Chance auf ein Auslandsjahr nicht vertan! Tatsächlich bieten sich nun sogar mehr Möglichkeiten, da die meisten Jugendlichen nun volljährig sind. Du kannst zum Beispiel ein Work-and-Travel-Visum für Kanada, Australien oder Neuseeland beantragen und dort  arbeiten und reisen. Dank der EU-Gesetzgebung kannst du ganz ohne Visum in allen EU-Staaten ebenfalls arbeiten und reisen. Letzteres geht zum Beispiel mit den Interrail-Zugtickets. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit mithilfe von gemeinnützigen Trägern Freiwilligenarbeit oder Sozialarbeit im Ausland zu absolvieren. Besonders beliebt ist beispielsweise das Programm „weltwärts“. Schließlich kannst du auch Praktika weltweit absolvieren.

Du willst mehr? Du bekommst mehr!

Von Reinickendorf bis Bochum, von Fulda bis Ottensen – überall schreiben Schülerinnen und Schüler Artikel über das, was um sie herum passiert. Jeder und jede aus ihrer eigenen Sichtweise, mit eigener Meinung und eigenem Schwerpunkt. Bei all den Unterschieden eint sie, dass sie mit ihrer Klasse an MEDIACAMPUS teilnehmen, dem medienpädagogischen Projekt der Funke Mediengruppe. Das erlernte Wissen wenden sie dann praktisch an, indem sie erste journalistische Texte schreiben. Auf funky können sie die Früchte ihrer Arbeit präsentieren.