5 funky facts

Five funky facts: Die Frauenfußball-WM

Die Frauenfußballerinnen der deutschen Nationalelf. Foto: picture alliance/ Foto Huebner
Frauenfußball ist in den Medien unterrepräsentiert. Diese fünf Fakten sollen das ändern. Foto: picture alliance/ Foto Huebner
Diese Woche steht das Finale der Frauenfußball-WM an. Doch das Wissen in der Bevölkerung über den Frauenfußball ist gering. Deshalb kommen hier fünf Fakten, um ihn euch näherzubringen.
Von Ema Klahn

1. Das Preisgeld
Bei Erreichen des Weltmeistertitels hätte die deutschen Spielerinnen jeweils 75.000 Euro bekommen – wenn sie nicht vorher ausgeschieden wären. Viel Geld, doch die Männer erhielten 2018 fast das Fünffache. Nämlich ganze 350.000 Euro. Dies hängt vor allem mit dem geringeren Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad zusammen und den daraus folgenden geringeren Werbeeinnahmen. Trotzdem: Der Unterschied ist riesig.

2. Die Statistik
Die erste Frauenweltmeisterschaft fand 1991 statt. Von den bisher stattfindenden Turnieren hat die deutsche Nationalmannschaft zweimal den Sieg davontragen können. Nur übertroffen von den USA. Die haben schon drei Mal gewonnen.

3. Die Teams
Dieses Jahr nehmen zum ersten Mal Chile, Schottland und Südafrika an der WM teil. Insgesamt gab es dieses Mal Mannschaften aus 24 Ländern, auch wenn sich Mannschaften aus 148 Ländern beworben hatten. Vielleicht können wir bei der nächsten WM schon mit mehr Gruppen und dadurch mehr teilnehmenden Teams rechnen.

4. Der Videobeweis
Noch ein Novum: Dieses Jahr wird zum ersten Mal mit dem Videobeweis gearbeitet. Die Meinungen hierüber sind geteilt. Manche loben die größere Genauigkeit, andere beschweren sich über die langen Verzögerungen und Nachspielzeiten. Hier ist also alles wie bei den Männern.

5. Die Werbepartner
Was bei dieser WM bisher besonders ist, ist die Werbung einer Vielzahl von Werbepartnern. Dadurch kommt den Spielerinnen gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit und Geld zuteil. So sollten zumindest alle mitbekommen haben, dass die Frauenweltmeisterschaft läuft.

Titelbild: picture alliance/ Foto Huebner

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