Schüler und Lehrer haben keine ganz einfache Beziehung. Um mehr Harmonie in die Klassenräume zu bringen, dürfen Lehrer hier all das fragen, was sie noch nie an ihren Schülern verstanden haben – und Schüler antworten.

Eine Lehrer fragt: „Warum denken Schülerinnen und Schüler eigentlich immer, dass sie nicht gesehen werden, wenn sie unter dem Tisch etwas an ihren Handys machen?“

Annalena Schwobe aus der funky-Jugendredaktion antwortet: Wenn ich mich an meine Schulzeit zurückerinnere, kann ich nur sagen: Natürlich wussten wir, dass es verboten ist, sein Handy während des Unterrichts zu benutzen. Und dass der Lehrer das Recht hatte, unsere Telefone zu konfiszieren. Aber wie es bei den meisten Dingen ist, die verboten sind, war die Verlockung, es doch zu tun, einfach zu groß. Selbstverständlich war mir und meinen Klassenkameraden bewusst, dass wir uns das nicht bei jedem Lehrer erlauben konnten. Es gab jedoch auch einige, die es einfach nicht gestört hat.

Klar konnten wir uns schon denken, dass sie sehen, wie wir an unseren Handys spielen. Aber wenn es sie anscheinend nicht interessierte, warum sollten wir dann damit aufhören? Am Ende muss doch sowieso jeder selbst mit den Konsequenzen leben – sei es der Entzug des Handys oder schlechte Noten. Besser wäre es doch, digitale Medien wie Handys, Tablets oder Computer gleich in den Unterricht zu integrieren, um die unerlaubte Nutzung solcher Geräte zu verhindern. Außerdem wäre das auch eine tolle Möglichkeit für den Lehrer, seinen Unterricht kreativer, interessanter und moderner zu gestalten.

Noch praktischer wäre es, wenn jeder Schüler im Besitz eines eigenen Tablets wäre, das er für die Schule und seine Hausaufgaben nutzen könnte. Somit könnte auch der Lehrer sichergehen, dass sich seine Klasse während des Unterrichts nicht auf irgendwelchen Internetseiten oder in Social-Media-Kanälen herumtreibt. Leider ist das noch nicht an jeder Schule realisierbar, da vielen einfach das Geld dazu fehlt. Deshalb sollte die Anschaffung solcher Geräte besser gefördert werden.