Meinung

Migranten in Deutschland sollten Unterstützung erfahren, nicht Hass!

auf einen Haufen Haende wurde ein rotes Herz gemalt
Zeigt Liebe, nicht Hass! (c) Unsplash
Obwohl schon vor sechs Jahren so viele Migranten nach Deutschland kamen, wie zuletzt 1993, hapert es noch immer an Willkommenskultur.
Von Rina Zahiti und Iman Hannou, Klasse 8a, Fichte-Gymnasium Hagen

2013 kamen laut Migrationsbericht 1,23 Millionen Zuwanderer nach Deutschland, rund 800.000 Menschen verließen die Bundesrepublik wieder. Ein Plus von etwa 430.000 Menschen – Das ist so viel wie zuletzt 1993. Der Großteil der Zuwanderer ist europäisch.

Es gibt zahlreiche Vorurteile, die sich Migranten täglich anhören müssen. Zum Beispiel sollen sie ungebildete, kriminelle und Geld kostende ungebetene Gäste sein. Dabei sind die meisten Zuwanderer gebildete Menschen mit abgeschlossenen Studiengängen oder Ausbildungen. Ein weiteres Vorurteil ist, dass die meisten Zuwanderer aus den ärmsten Ländern der Welt kommen. Auch das stimmt nicht. Viele Menschen fliehen vor Krieg oder erhoffen sich eine bessere Zukunft.

Wo bleibt die Willkommenskultur?

Jeder Mensch würde das Land verlassen, wenn es notwendig wäre. Jedoch treffen die Migranten in Deutschland vornehmlich nicht auf Willkommensgrüße, sondern vielmehr auf Hass. Sie ernten diesen Hass durch die ihnen angehängten Vorurteile. Flüchtlingsheime werden angezündet und abgefackelt. Nicht dem deutschem Bild entsprechende Personen werden auf offener Straße angegriffen. Beleidigungen fallen täglich vor Unterkünften.

Akzeptanz und Hilfsbereitschaft müssen in einer Demokratie jedoch unbedingt sein! Die Menschen sollten sich weniger auf Hass konzentrieren und mehr auf relevante Dinge, die bei der Integration helfen und den Menschen den neuen Alltag erleichtern.

Beitragsbild: Tim Marshall via Unsplash

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Schülerbeiträge

Von Reinickendorf bis Bochum, von Fulda bis Ottensen – überall schreiben Schülerinnen und Schüler Artikel über das, was um sie herum passiert. Jeder und jede aus ihrer eigenen Sichtweise, mit eigener Meinung und eigenem Schwerpunkt. Bei all den Unterschieden eint sie, dass sie mit ihrer Klasse an MEDIACAMPUS teilnehmen, dem medienpädagogischen Projekt der Funke Mediengruppe. Das erlernte Wissen wenden sie dann praktisch an, indem sie erste journalistische Texte schreiben. Auf funky können sie die Früchte ihrer Arbeit präsentieren.