Syrien ist ein vielfältiges Land, aber die Medien haben sich auf die Kriege konzentriert und vergessen, auch über seine Schönheit zu berichten.
Von Shahd Younes und Nagham Fles, Klasse 8a, Schiller-Schule Bochum

Syrien hat Kulturdenkmäler und wichtige religiöse Stätten, wie die Tempelbauten von Palmyra, den Markt von Hamdiya und die Umayyaden-Moschee in Damaskus sowie die Zitadelle von Aleppo als eine der ältesten Festungen.

Das Land birgt eine große kulturelle und religiöse Vielfalt. Der Islam ist die verbreiteteste Religion unter den Syrern – darunter sowohl Sunniten als auch Schiiten – aber es gibt auch Juden und Christen. Dennoch gibt es keinen religiösen und ethnischen Rassismus. Nein, es ist sehr einfach, mit dem syrischen Volk umzugehen.

Als einfachstes Beispiel: Mit Syrern kann man in kürzester Zeit enge Freundschaften eingehen. In Syrien hört und liest man viel klassisches Arabisch. Es wird täglich in Texten in der Zeitung, in politischen Interviews und in Schulen verwendet, aber in den täglichen Gesprächen zwischen den Menschen werden unterschiedliche Dialekte gesprochen und jede Region hat einen besonderen Ton. An den Schulen wird außerdem Englisch und Französisch unterrichtet.

Alles das, all das Schöne ist durch den Krieg kaum sichtbar. Und wir hoffen, dass bald Syrien wieder als das schöne Land gesehen werden kann, das wir kennen und, dass der Krieg endlich aufhört.

Wir, die Autorinnen sind in Syrien geboren und leben seit einiger Zeit in Bochum. Wir sind Schülerinnen einer achten Klasse sowie der Sprachfördergruppe der Schiller-Schule Bochum.

Beitragsbild: andrelambo via Pixabay