Reingehört: Ariana Grande – Thank You, Next

Ariana Grande
Kein halbes Jahr nach „Sweetener“ bringt everybody’s Darling Ariana Grande ihr nächstes Album heraus. „Thank You, Next“ ist der Aufschlag für eine Zukunft als taffe, selbstbewusste Frau. Doch nimmt man ihr das ab?

Ariana GrandeWas soll man von Ariana Grande halten? Das perfekte Mädchen mit seinem Fake-Pferdeschwanz, den Fake-Wimpern, den Fake-Lippen, für die der Lipgloss sorgt – dass man das noch trägt! –, mit dem vielen Make-up, das auch ihre Haut zu einem einzigen Fake macht. Und doch kann man auch als Normalsterblicher ihren Textzeilen lauschen und sich wiederfinden – oder zumindest ihre Haltung bewundernswert finden. Ja, verdammt, warum soll eine Frau, die aussieht wie eine wandelnde Barbie-Puppe, nicht tough sein, bewundernswert, eine Feministin? Ein Vorbild ist sie ohne Frage, und sie weiß es. Mit „Thank U, Next“ lebt sie ihren Schäfchen vor, wie man sich rücksichtslos selbst liebt und mit Tiefschlägen umgeht. Zur Musik muss man nix sagen: Perfekter Pop fürs zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts.

Ikon für sehr gut

Unsere Meinung:
Kritik ist bei dieser Perfektionistin zwecklos.

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Viele glückliche Umstände haben dafür gesorgt, dass ich nun hier sitze und als Teil der Redaktionsleitung funky betreue. Eigentlich wollte ich nur einen Job, der mir nie langweilig wird. Die Kulturszene, dachte ich mir, ist doch eine Szene voller Wandel. Deswegen habe ich Kulturarbeit studiert. Später habe ich festgestellt, dass es im Journalismus noch mehr Abwechslung gibt, weil man stets auf der konkreten Suche nach den neuen heißen Themen ist. So umgehe ich schreibend täglich meine Angst vor Unwissenheit.