Was willst du 2019 in der Zeitung lesen?

Gelbe Ente auf einer Zeitung
Was soll kommendes Jahr passieren? Wie sollten Journalisten titeln können? Sag der Welt, was du lesen willst!

Die Schlagzeile des Jahres 2018 ist „Grün ist das neue Rot“ von der Bild. Die Zeitung titelte so anlässlich der Landtagswahl in Bayern, bei der die Grünen zeigten, dass sie alles andere als eine Nischenpartei sind und langsam der SPD als Volkspartei den Rang ablaufen. Die Kür der Schlagzeile des Jahres wird vom Verein Deutsche Sprache vorgenommen. Demnach wird dabei in erster Linie auf die Sprache wertgelegt. Kreativ, spielerisch, neuartig und aussagekräftig soll eine Schlagzeile sein, kurz und prägnant obendrein. Sie soll genug aber nicht zu viel verraten.

Wer nur Schlagzeilen liest, der bekommt auch ein Bild von der Welt, der Gesellschaft und der aktuellen Lage. Deswegen will die funky-Jugendredaktion die erste Seite des Jahres mit den Schlagzeilen gestalten, die ihr im Jahr 2019 lesen wollt. Es geht also nicht um einen Rückblick, auch nicht um Wahrsagerei, sondern darum, dass ihr euch etwas wünscht! Das kann die große Weltpolitik oder die direkte Nachbarschaft, die Umwelt, die Kultur, die Schule, den Sport, einfach alles betreffen.

Wollt ihr zum Beispiel „Regierung erklärt: Wir nehmen alle Asylbewerber auf“ lesen oder lieber „Neues Stipendium für Schüler – unbesorgt ins Ausland“ oder „Nachwuchstheater öffnet neue Bühne in unserem Viertel“? Schreibt uns, was ihr euch für das nächste Jahr wünscht – aber bitte in Form einer Schlagzeile.

Bitte schreibt uns dazu noch ein, zwei Sätze mehr, damit wir das einordnen können und euren Namen sowie euer Alter. All das bitte bis zum 12. Dezember an redaktion@funky.de mit dem Betreff „Das will ich lesen“.

Titelbild: Susanne Kuerth / photocase.de

Du willst mehr? Du bekommst mehr!

Viele glückliche Umstände haben dafür gesorgt, dass ich nun hier sitze und als Teil der Redaktionsleitung funky betreue. Eigentlich wollte ich nur einen Job, der mir nie langweilig wird. Die Kulturszene, dachte ich mir, ist doch eine Szene voller Wandel. Deswegen habe ich Kulturarbeit studiert. Später habe ich festgestellt, dass es im Journalismus noch mehr Abwechslung gibt, weil man stets auf der konkreten Suche nach den neuen heißen Themen ist. So umgehe ich schreibend täglich meine Angst vor Unwissenheit.