Wie Sebastian Vettel die Formel-1-Weltmeisterschaft 2018 aus der Hand gab und andere an ihm vorbeizogen.
Von Florian Nowotnick, Klasse 8d, Schiller-Schule Bochum

Als unlängst der neue Formel-1-Weltmeister gekürt wurde, ging eine Rennsaison zu Ende, die besonders am Anfang sehr spannend war. Sebastian Vettel im Ferrari und Lewis Hamilton im Mercedes hatten um den WM-Titel gekämpft und waren lange relativ gleichauf.

Doch im 10. Rennen beim Grand Prix von Deutschland auf dem Hockenheimring passierte etwas Entscheidendes: Vettel führte das Rennen an und lag meilenweit vor Hamilton. Doch plötzlich kam er von der Strecke ab und donnerte durchs Kiesbett in die Wand. Damit war er ausgeschieden. Wegen dieses Unfalls konnte sich Hamilton die 25 Punkte für den ersten Platz schnappen.

In den darauffolgenden Rennen, so zum Beispiel in Monza und Suzuka, hat Vettel ganz miese Fehler gemacht. Er hat sich gedreht und fiel dabei um sehr viele Positionen zurück. Er landete auf Rang vier beziehungsweise sechs, aber Hamilton stand in beiden Rennen ganz oben auf dem Podium. So zog der Mercedes-Pilot immer weiter davon. Beim drittletzten Rennen in Mexiko wurde er dann schon vorzeitig Weltmeister – er hatte so viele Punkte, dass Vettel keine Chance mehr hatte aufzuholen.

Abgesehen von dem WM-Kampf gab es auch noch andere Fahrer, die in dieser Saison sehr gute Leistungen abgeliefert haben. Der 21-jährige Sauber-Pilot Charles Leclerc beispielsweise ist zwar ein paarmal ausgeschieden, hat allerdings in sehr vielen Rennen Punkte geholt, ist also in die Top Ten gefahren – und das alles in einem der schlechtesten Autos. In der nächsten Saison wird er als Teamkollege von Sebastian Vettel bei der Scuderia Ferrari fahren.