Die Geschichte dürfte den Älteren bekannt sein, ob als Ballett oder Buch von E.T.A. Hoffmann. Doch der Film eröffnet der Fantasiewelt ganz neue Möglichkeiten.
Von Sarah Samy, Schiller Schule Bochum

„Der Nussknacker und die vier Reiche“ handelt, wie das Ballet „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky, von der jungen Clara, die gerade erst ihre Mutter verloren hat. Sie glaubt ihre Trauer nicht überwinden zu können. Zu Weihnachten hat sie eine Spieluhr geschenkt bekommen, die früher ihrer Mutter gehörte. Als sie versucht die Spieluhr ihrer Mutter zu öffnen, wird Clara in eine magische Welt hineingezogen. Sie erfährt, dass sie in der mysteriösen Parallelwelt eine Prinzessin und auch die Thronfolgerin ist. Als sie dazu noch erfährt, dass eine dunkle Macht die Reiche bedroht, fasst sie all ihren Mut zusammen, um ihr Königreich zu verteidigen. Sie trifft auf allerlei seltsame Bewohner, so Onkel Drosselmeyer, der ein Vertrauter ihrer Mutter war, die Zuckerfee, die das Land der Süßigkeiten reagiert und Carla hilft, ihr wahres Potenzial zu entdecken, und Hawthorn, der Regent des Blumenlandes ist und versucht den Frieden im Reich zu bewahren. Shivir ist der kaltherzige Regent des Landes der Schneeflocken, und die Ballerina ist die anmutigste Tänzerin der vier Reiche. Sie lernt auch den Nussknacker Phillip kennen, den Anführer der Königswache, der von Claras Mut und Entschlossenheit gleichermaßen angetan ist und zu ihrem besten Freund wird. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Mutter Ingwer, der Herrin des vierten Reiches, die das Land einst mit ihrer Armee, einer Legion von Ratten und einer gigantischen Porzellanpuppe übernahm.

Der Nussknacker, der schon am 2. November in die Kinos kam, ist ein sehenswerter, wunderschöner Film mit vielen überraschenden Momenten und Effekten, der aber im Ende Anregung zum Nachdenken gibt, wie wichtig es im Leben ist, für seine Familie und Freunde da zu sein und Zeit mit ihnen zu verbringen.

Foto: Screenshot aus dem Trailer