Jaden Bojsen ist DJ, war als Schauspieler im Musical Tarzan und in der Fernsehserie „Die Pfefferkörner“ zu sehen und als Sänger Teil der Boyband „New District“. Zeit zu reden!

Von Chayenne Wolfframm

Moment mal, den kennen wir doch!? Selbst wenn es nicht hinter dem DJ- Pult gewesen sein sollte, irgendwo hat man Jaden Bojsen schon mal gesehen. Denn für seine 18 Jahre hat er einen beachtlichen Lebenslauf vorzuweisen. Wir werfen mit ihm einen Blick auf die wichtigsten Stationen.

Ich habe Glück, dass ich dich hier in Hamburg antreffe: Du verbringst mittlerweile viel Zeit in Los Angeles. Was zieht dich dorthin?
Die Musik! Viele Freunde und auch viele gute Produzenten leben dort und ich gehe da echt mindestens jeden zweiten Tag ins Studio und mache Musik mit denen.

Deine Karriere hat auch in Hamburg begonnen, und zwar beim Musical „Tarzan“. Wie bist du zu dieser Rolle gekommen?
Als ich acht Jahre alt war, habe ich mich bei einem Casting eines Eiscreme-Herstellers fotografieren lassen. Ich habe ein Eis dafür bekommen – und dann hab ich das Casting sogar gewonnen! Die Bilder wurden online gestellt und darüber hat mich Disney für das Musical gefunden.

Danach ging es zur Serie „Pfefferkörner“. Welcher war dein Lieblingscharakter und wie fandest du deinen eigenen?
Natürlich war meiner, Niklas, mein Lieblingscharakter! Nein, Spaß, ich hatte eigentlich keinen Lieblingscharakter. Ich fand die Serie aber immer megacool und es war für mich echt eine gute Erfahrung und es hat Megaspaß gemacht, da mitzumachen.

Und wie bist du daraufhin 2015 Teil der Boygroup New District geworden?
Durch die Zeit bei den Pfefferkörnern hatte ich schon viele Follower auf Instagram und Facebook gesammelt. Das Management der Band hat mich dann über Facebook angeschrieben. So einfach war das.

Am Ende war es nur noch Drama.
Jaden Bojsen über sein Ende bei New District

Und warum bist du dann zwei Jahre später wieder ausgetreten?
Ich bin ausgetreten, weil das Management nicht funktioniert hat und es interne Probleme gab. Das war alles zu kompliziert und es hat einfach nicht funktioniert. Am Ende war es nur noch Drama. Ich denke, es sollte aber so sein, denn jetzt habe ich ein neues Management und alles geht in die richtige Richtung.

Du bist jetzt als Solokünstler unterwegs und hattest kürzlich deinen bislang größten Gig in Miami. Was war top beim Ultra Music Festival, was war ein Flop?
Das war eine unglaubliche Erfahrung! Mit Nervo, Diplo, mit den größten DJs waren wir dort, und das war unfassbar. Und nächstes Jahr wird es noch größer, da haben wir dann gleich mehrere Auftritte dort! Es wird jetzt alles größer und mehr – und das ist echt cool.

Das klingt echt aufregend! Welche Ziele hast du generell in deinem Leben?
Meine Ziele sind natürlich, auf den größten Festivals der Welt aufzutreten und die Leute mit meiner Musik zu begeistern.

Was war bisher deine wichtigste Lektion?
Meine wichtigste Lektion ist: Du musst gucken, wem du vertraust in dem Business. Klar, alle versuchen, immer nett zu sein, aber viele Leute versuchen auch, nur die Vorteile aus dir zu ziehen. Es gibt halt auch viele falsche Leute. Also guck, wem du vertraust, halte deine Familie und Freunde, die du von Anfang an hast, immer bei dir.

Gibt es etwas, das du bisher bereut hast?
Klar gibt es ein paar Dinge, die man immer wieder bereut. Aber ich würde sagen, ich würde es nicht wieder umdrehen oder zurückreisen oder irgendetwas ändern wollen, weil sonst wäre ich nicht hier, wo ich jetzt gerade bin.

Hast du eigentlich einen Schulabschluss gemacht?
Ich mache momentan meine Highschool. Ich habe jetzt noch ein Jahr und dann bin ich fertig und hab meinen Abschluss.

Und was ist dein Lieblingsfach?
Mein Lieblingsfach … Ich mag Sport, Musik natürlich. (lacht) Ich mag Erdkunde auch sehr, finde ich spannend.

Jetzt noch eine letzte Frage: Dein Vater ist Koch. Stehst du auch gerne am Herd?
Ich kann Rührei machen, ähm, Toast, ein paar Sachen. Aber das Kochen überlasse ich meinem Dad, der ist da super drin und hat die besten Ideen.

 

Titelbild: Maximilian König