Schon seit Anbeginn der Telefonie, stellen sich Menschen die Frage, ob die elektromagnetische Strahlung dem menschlichen Körper schadet. Bis heute wird dieses Thema unter Experten stark diskutiert und die Schädlichkeit haben viele Studien be- und widerlegt.

Von Meike Beckers, Klasse 17-1, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, Berlin

Entsprechend unklar wurde die Strahlung von Handys im Jahr 2011 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft.

Nicht mit dem Handy schlafen!

Die kalifornische Gesundheitsbehörde hingegen warnt Handy-Nutzer direkt vor der Strahlung und rät, das Smartphone so weit wie möglich vom Körper fernzuhalten. Beim Schlafen sollte es nicht in der Nähe des Bettes liegen. Und bei einem nur schwachen Empfangssignal sollte man ebenfalls auf die Nutzung verzichten. Denn genau dann sucht das Gerät verstärkt nach einem Signal.

Der Grund für die ungenauen Aussagen zu diesem Thema ist meistens, dass in den entsprechenden Studien andere beeinflussende Faktoren nicht auszuschließen waren oder die Fallzahlen nicht ausreichten, um ein genaues Ergebnis zu erzielen.

Handy raus aus der Hosentasche!

Bewiesen ist jedoch die thermische Auswirkung der elektromagnetischen Handy-Strahlung auf den Körper. Der menschliche Organismus nimmt sie auf und wandelt sie in Wärmeenergie um. Diese Wärme kann der Körper grundsätzlich wieder selbst regulieren. Allerdings kann Sie vor allem wärmeempfindliche Organe, wie das Gehirn, die Augen und die Hoden schädigen.

Männern wird daher geraten, ihr Handy nicht in der Hosentasche aufzubewahren. Menschen, die viel telefonieren, sollten ein Headset benutzen. Beim Telefonieren mit Bluetooth-Headsets ist man einer deutlich geringeren Strahlung ausgesetzt.

Informieren beim Bundesamt für Strahlenschutz!

Maßstab für die ausgehende elektromagnetische Strahlung ist der SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate). Dieser gibt an, wie viel Sendeleistung der Körper beim Telefonieren mit dem jeweiligen Gerät maximal aufnehmen kann. Zur Bestimmung wird die Belastung entweder mit einem oder zehn Gramm Gewebe gemessen und dies jeweils am Kopf und am Körper.

In Deutschland dürfen Handys den Grenzwert von 2,0 Watt pro Kilogramm (W/kg) nicht überschreiten. Als besonders strahlungsarm gelten hierbei die Geräte mit einem SAR-Wert von unter 0,6 W/kg.

Wer sich Sorgen macht, kann sich zum Beispiel in der Datenbank des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) über die Strahlungs-Werte seines Smartphone-Modells informieren.

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