Warum wir keine Tiere aus dem Zoohandel kaufen sollten

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Den Tieren mangelt es, in ihren viel zu kleinen Behausungen, an Beschäftigungsmaterial, was wiederum zu Aggressionen führen kann. Es kommt auch häufig vor, dass soziale Gruppentiere allein und völlig isoliert in ihren Gehegen gehalten werden oder aber, dass die Käfige aufgrund von Platzmangel maßlos überfüllt sind. Dazu kommt, dass in Zoohandlungen oft kein Frischfutter gefüttert wird, da das zu aufwändig und teuer wäre. Auch auf frisches Wasser wird selten geachtet. Auslauf kennen die meisten dieser Tiere gar nicht. So entstehen schnell Krankheiten oder Fehlbildungen, weil sich zum Beispiel die Krallen bei einem Meerschweinchen in Käfighaltung nicht abnutzen können.

Wahrscheinlich spekulieren die Zoohandlungen darauf, insbesondere schwer verkäufliche Tiere in extra kleine Käfige zu stecken und sie so zu platzieren, dass sie nicht übersehen werden können, damit sie aus Mitleid gekauft werden.

Kauft eure Lieblinge nicht in solchen Zoohandlungen! –, damit unterstützt ihr sie. Für jedes verkaufte Tier, rückt direkt ein weiteres nach und die Händler freuen sich über ihren Verdienst an der „Ware Tier“.

Sofern ihr mit dem Gedanken spielt, euch ein Kleintier zu kaufen, geht lieber in ein Tierheim in der Umgebung oder wendet euch an Organisationen und Vereine, die Tiere vermitteln.

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