Meinung

Kann Fridays for Future die Welt retten?

Die Fridays for Future Demonstrationen finden nicht nur in Berlin, sondern weltweit statt.
Seit über einem Jahr ziehen die Fridays for Future-Demos weltweit durch die Straßen. Unsere Autorin findet, dass sie damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Von Lisa Maer, Klasse 8c, Schiller Schule Bochum

Nicht erst seit gestern ist unsere Welt vom Klimawandel bedroht. Schon seit langer Zeit gehen die Menschen auf die Straße, um dazu aufzurufen, den Klimawandel zu bekämpfen. Die Organisation Fridays for Future, die es erst seit dem 20. August 2018 gibt, versucht mehr Menschen und auch Politiker zum Handeln zu bewegen. Denn obwohl es den Weltklimarat schon seit 1988 gibt, scheint es so, dass die dort sitzenden Politiker zu wenig machen.

Aber kann Fridays for Future helfen den Klimawandel zu stoppen? Für mich ist es ein eindeutiges „ja“. Die Menschen werden durch die Demonstrationen informiert und die Thematik des Klimawandel bekommt mehr Aufmerksamkeit. Durch Infostände, Flyer und Armbänder lernen die Teilnehmer, aber auch die Passanten, dass man Fahrgemeinschaften bilden und weniger Plastikmüll produzieren sollte. Hinzu kommt, dass man dadurch ein nachhaltigeres Leben führt, was der Umwelt hilft.

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Die Gegenseite würde argumentieren, dass nur ein Bruchteil der Menschen auf der Welt mitmacht und selbst wenn mehr Menschen dazu kommen würden, hätte es kaum Auswirkungen. Auch wenn es ein gutes Argument ist, muss man bedenken, dass, auch wenn nur wenige Menschen etwas Positives tun, es besser ist, als wenn keiner mithilft. Außerdem hat Fridays for Future eine Person mit dem Namen Greta Thunberg, die eine wichtige Rolle spielt, weil sie versucht, Politiker zum Handeln zu bringen und mit ihrer Berühmtheit immer mehr Leute zum Nachdenken über den Klimawandel bewegt.

So kommen immer mehr Menschen zu den weltweiten Demonstrationen. Auch wenn die Gegenseite keine Ruhe lassen wird, bin ich der Meinung, dass die Demonstrationen von Fridays for Future helfen, den Klimawandel zu verhindern. Meine Forderung an die Gesellschaft ist deshalb: Lebt nachhaltiger und unterstützt Fridays for Future, damit die Zukunft überhaupt passieren kann!

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Von Reinickendorf bis Bochum, von Fulda bis Ottensen – überall schreiben Schülerinnen und Schüler Artikel über das, was um sie herum passiert. Jeder und jede aus ihrer eigenen Sichtweise, mit eigener Meinung und eigenem Schwerpunkt. Bei all den Unterschieden eint sie, dass sie mit ihrer Klasse an MEDIACAMPUS teilnehmen, dem medienpädagogischen Projekt der Funke Mediengruppe. Das erlernte Wissen wenden sie dann praktisch an, indem sie erste journalistische Texte schreiben. Auf funky können sie die Früchte ihrer Arbeit präsentieren.