Den Abschluss des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder bildet traditionell eine große Preisveranstaltung. So war der erste Abend.
120 Schülerinnen und Schüler aus den besten Schülerredaktionen Deutschlands kamen am Mittwoch nach Berlin, um sich auszeichnen zu lassen. Beim Empfangsabend in der Europäischen Kommission hieß es erstmal: kennenlernen. Dafür haben wir Schülerredakteure gefragt, warum sie sich eigentlich in einer Schülerredaktion engagieren. Neugierig und aufgeregt waren die Jugendlichen. Kein Wunder: Von GrundschülerInnen bis SchülerInnen von Beruflichen Schulen war alles dabei.
Und auch die Atmosphäre ließ kaum zu wünschen übrig: Essbare Strohhalme zeigten, wie innovativ hier gedacht wird. Der Gastgeber, die Europäische Kommission, stiftete auch einen Preis. „Europa hier bei mir“ war das Thema. Gleich zwei Schülerzeitungen wurden ausgezeichnet. Das „Lindenblatt“ von der Lindenhof Grundschule in Berlin widmete dem Thema eine ganze Ausgabe inklusive Quiz. Der „Standpunkt“, die Onlinezeitung der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach, überzeugte die Jury mit seinem Interview mit einem Landtagsabgeordneten unter dem Titel „EU-Programm statt EU-Flat“.
Was wisst ihr über Pressefreiheit?
In Vorbereitung auf die Fishbowl-Diskussion am Donnerstag gab es außerdem ein kleines Wissensquiz zum Thema Pressefreiheit. Bögen mit je zwei Seiten bekam jede SchülerIn, auf dem ersten waren die Fragen, auf dem zweiten die Antworten. Gefragt wurde zum Beispiel: „In welchem Land funktioniert Pressefreiheit am besten?“ Antwort: nach der Rangliste Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen, Norwegen. Oder „Wo ist Pressefreiheit in Deutschland gesetzlich geregelt?“ Antwort: Im Grundgesetz, Artikel 5. Eine geht noch: „In welchem Land gibt es am wenigsten Pressefreheit? Antwort: In Nordkorea, ebenfalls nach der Rangliste von Reporter ohne Grenzen. Auf rot.at, der österreichischen Seite von Reporter ohne Grenzen, gibt es die gesamte Rangliste.
Viel Applaus gab es für die Show von DURLAUB, die den TeilnehmerInnen gut einheizten. Und worauf freuen sich die Schülerinnen und Schüler in den kommenden Tagen am meisten? Lilli von den „Amacke-News“ freut sich am meisten auf die Preisverleihung. „Das ist im Bundesrat und das ist schon was ziemlich Großes, da einfach mal rein zu dürfen.“ Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie mit ihrer Zeitung den 1. Preis der Hauptschulen mitnehmen darf.
Titelbild: Jugendpresse Deutschland
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Für die meisten Teilnehmer der Preisveranstaltung war die Übergabe der Urkunden im Bundesrat der Höhepunkt…
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Auf den Bühnen, aber auch hinter den Kulissen kam immer wieder eine Frage zur Sprache.…
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Sharing is Caring: Deswegen berichten wir aus ausgewählten Workshops vom Schülerzeitungskongress. 3 Erkenntnisse für Journalismus…
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Warum opfern Schüler ihre Zeit für eine Schülerzeitung? Wir haben beim Schülerzeitungswettbewerb nachgefragt.
120 Schülerinnen und Schüler aus den besten Schülerredaktionen Deutschlands kamen am Mittwoch nach Berlin, um sich auszeichnen zu lassen. Beim Empfangsabend in der Europäischen Kommission hieß es erstmal: kennenlernen. Dafür haben wir Schülerredakteure gefragt, warum sie sich eigentlich in einer Schülerredaktion engagieren. Neugierig und aufgeregt waren die Jugendlichen. Kein Wunder: Von GrundschülerInnen bis SchülerInnen von Beruflichen Schulen war alles dabei.
Und auch die Atmosphäre ließ kaum zu wünschen übrig: Essbare Strohhalme zeigten, wie innovativ hier gedacht wird. Der Gastgeber, die Europäische Kommission, stiftete auch einen Preis. „Europa hier bei mir“ war das Thema. Gleich zwei Schülerzeitungen wurden ausgezeichnet. Das „Lindenblatt“ von der Lindenhof Grundschule in Berlin widmete dem Thema eine ganze Ausgabe inklusive Quiz. Der „Standpunkt“, die Onlinezeitung der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach, überzeugte die Jury mit seinem Interview mit einem Landtagsabgeordneten unter dem Titel „EU-Programm statt EU-Flat“.
Was wisst ihr über Pressefreiheit?
In Vorbereitung auf die Fishbowl-Diskussion am Donnerstag gab es außerdem ein kleines Wissensquiz zum Thema Pressefreiheit. Bögen mit je zwei Seiten bekam jede SchülerIn, auf dem ersten waren die Fragen, auf dem zweiten die Antworten. Gefragt wurde zum Beispiel: „In welchem Land funktioniert Pressefreiheit am besten?“ Antwort: nach der Rangliste Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen, Norwegen. Oder „Wo ist Pressefreiheit in Deutschland gesetzlich geregelt?“ Antwort: Im Grundgesetz, Artikel 5. Eine geht noch: „In welchem Land gibt es am wenigsten Pressefreheit? Antwort: In Nordkorea, ebenfalls nach der Rangliste von Reporter ohne Grenzen. Auf rot.at, der österreichischen Seite von Reporter ohne Grenzen, gibt es die gesamte Rangliste.
Viel Applaus gab es für die Show von DURLAUB, die den TeilnehmerInnen gut einheizten. Und worauf freuen sich die Schülerinnen und Schüler in den kommenden Tagen am meisten? Lilli von den „Amacke-News“ freut sich am meisten auf die Preisverleihung. „Das ist im Bundesrat und das ist schon was ziemlich Großes, da einfach mal rein zu dürfen.“ Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie mit ihrer Zeitung den 1. Preis der Hauptschulen mitnehmen darf.
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