Viele von uns sehen Tierheime nur als Organisationen, von denen wir unsere neuen Freunde, die Tiere, bekommen. Doch sie sind viel mehr als das. Vielleicht nicht für uns, aber für die Tiere, die ihr Zuhause verloren haben und ein neues brauchen umso mehr.
Von Aileen Sundermann, Klasse 8a, Burggymnasium Essen
Klar, irgendwie warten sie nur darauf, eine neue Heimat zu bekommen, doch trotzdem sind sie dort in Sicherheit, geborgen und nicht alleine – wie vorher, als sie kein Herrchen hatten.
Tiere – vor allem die jungen- werden immer häufiger von Spaziergängern, oder Fahrradfahrern an Straßenrändern oder im Wald aufgefunden. Zum Beispiel. Weil die Mutter sie verlassen hat. Auch sie landen im Tierheim. Doch dies belastet die ohnehin schon finanziell knappen Kapazitäten zusätzlich noch mehr.
Zum Glück gibt es aber viele ehrenamtliche Mitarbeiter, die helfen, wo sie können. Einige Tierheime bekommen zusätzlich noch von einer Tierklinik von den Spendern Unterstützung. Das hilft dem Heim, die Tiere zu pflegen und ihnen eine Unterkunft bieten zu können.
Die Leute helfen den Tieren nicht wegen des Geldes oder weil ihnen gerade langweilig ist. Nein! Sie helfen ihnen, da Tiere, genauso wie wir Menschen, Leid und Schmerz empfinden und unmittelbar mit uns zusammen leben.
Tiere sind in einigen Belangen von uns abhängig, da sie kein eigenes Geld verdienen und sich nicht selber versorgen können. Sie sind auf unsere Hilfe und unser Mitgefühl angewiesen. Das ist unachtsamen Tierbesitzern leider nicht klar. Sie schmeißen ihre Tiere aus dem Haus und hoffen einfach, dass sie sich einen neuen Lebensraum oder Essen suchen. Doch das geht nicht so einfach.
Ich selber habe Haustiere. Bei meinen zwei Kaninchen kann ich Versorgung und Pflege auch nicht nach Lust und Laune vertagen. Denn genau dafür habe ich mich ja entschieden: für die Verantwortung für die beiden!

Tierheime kümmern sich nicht nur um Tiere und versuchen sie schnellstmöglich wieder zu vermitteln. Sie tun ihre Arbeit mit Liebe und falls die Tiere zu alt oder zu krank sind, um sie zu vermitteln, ist dies auch kein Problem. Sie behalten die Tiere bei sich und kümmern sich um sie, wenn es sein muss sogar bis zu ihrem letzten Tag.
Ich möchte alle dazu auffordern, nicht nur an sich selber zu denken, sondern auch an die Tiere, denen man ein neues Zuhause schaffen möchte. Wer keine Zeit für einen Hund, eine Katze, ein Meerschweinchen hat, sollte tierlos bleiben. Denkt an das Wohl der Tiere!
Beitragsbild: pexels.com
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Tierheime kümmern sich nicht nur um Tiere und versuchen sie schnellstmöglich wieder zu vermitteln. Sie tun ihre Arbeit mit Liebe und falls die Tiere zu alt oder zu krank sind, um sie zu vermitteln, ist dies auch kein Problem. Sie behalten die Tiere bei sich und kümmern sich um sie, wenn es sein muss sogar bis zu ihrem letzten Tag.
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