Von 2015 bis heute sind viele Einwanderer und Einwanderinnen aus ihren Ländern geflohen und die meisten von ihnen sind nach Deutschland gekommen. Manche von ihnen sind im Ozean ertrunken und manche haben sich im Wald verloren. Die meisten Einwanderer waren aus Syrien, weil da Krieg war und noch immer ist.
Von Ahmad Shehabi, Klasse 8a, Burggymnasium Essen
Erst einmal sollten sie von Syrien in die Türkei gehen. Dabei mussten sie auf illegale Art und Weise über die Grenzen. Als sie an der türkischen Grenze waren, wurden sie mit Waffen beschossen. Dann sollten sie sehr schnell rennen, um durchgehen zu können. Dabei wurden viele Menschen erschossen.
An einem sicheren Punkt angekommen, konnten sie mit einem Schmuggler telefonieren. Er holte sie ab und dann wurden sie mit einem sehr kleinen Boot aufs Meer gefahren. Vorher sollten sie ihre Handys ausstellen, damit die Küstenwache sie nicht sehen kann.
Wenn sie auf einer anderen Insel angekommen waren, sind sie gemeinsam zur Polizei gegangen und haben sich angemeldet. Nach einer bis zwei Wochen wurden sie dann freigegeben und konnten die nächsten Eatppe angehen.
Dabei sind sie insgesamt in sieben bis acht Länder gewesen. In Deutschland sind sie dann wieder zur Polizei gegangen und von dort aus in verschiedene Camps gekommen. Dort sind sie geblieben, bis sie eine Wohnung finden.
Dann erst bekommen sie eine Aufenthaltserlaubnis. Dann können sie ihre Familie aus anderen Ländern zu sich holen. Sie müssen auch die Sprache lernen, denn die Sprache ist der Schlüssel für das Leben in Deutschland.

Migration hat für diese Menschen ihre guten und ihre schlechten Seiten. Einerseits können sie froh sein, weil sie vorher in einem Krieg gelebt haben. Hier führen sie ein friedliches Leben. Andererseits müssen sie auch ihr ganzes bisheriges Leben wie Müll wegschmeißen und ein neues Leben anfangen. Genauso wie ein kleines Kind, wenn es gerade geboren ist. Gerade für die Kinder ist es schwer, sich mit den anderen Kindern zusammen zu mischen, denn sie kommen aus einer anderen Kultur und sprechen nicht die selbe Sprache.
Jetzt wisst ihr ungefähr, was ich erlebt habe.
Beitragsbild: pexels.com
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