„Nicht nur daddeln“ – Ein ehemaliger E-Sportler im Gespräch

Nintendo-Controller
Nintendo-Controller (c) pexels.com

8 Stunden am Stück zocken

Ein E-Sportler steht morgens um 8 Uhr auf und trifft sich mit seinem Team. Dann wird die derzeitige Situation besprochen: Wann kommt das nächste große Spiel? Gibt es etwas Neues über wichtige Sponsoren? Danach verbringt man den Rest des Tages mit dem Training. Am Ende des Tages sagt der Teamkapitän nochmal, wer sich wo verbessern muss und der Arbeitstag endet schließlich.

Sasha erklärt mir, wie unsicher man doch eigentlich als E-Sportler arbeitet. Denn der Verein ist von den Sponsoren und dem Preisgeld abhängig. Jedes verlorene Spiel kann somit ein finanzielles Risiko birgen. Vor allem für die kleinen Vereine, die meistens nur wenige Sponsoren haben, ist das ein Problem.

Nicht genug Anerkennung

Insgesamt erkannte Sasha nach der Erfahrung, dass der Beruf doch nichts für ihn ist. Er entschied sich, sich anderweitig umzusehen. Dass E-Sport noch immer nicht als Beruf oder gar Sport angesehen ist, kritisiert er dnnoch scharf. „Die Leute sollen es selbst probieren bevor sie urteilen“, sagt er dazu.

Beitragsbild: pexels.com

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