E-Sport ist für viele Hobbygamer ein Traumberuf. Doch E-Sport ist auch anstrengend und finanziell gesehen nicht der sicherste Job. Ein ehemaliger Sportler berichtet.
Von Pascal Jakubowitz, Kähte-Kollwitz Berufskolleg Oberhausen
Tosende Massen, laute Teamrufe, volle Stadien und zwei angestrengte erschöpfte Teams. Die Luft ist dick, beide Teams werfen sich kalte Blicke zu und man wird förmlich mitgerissen von dem Erlebnis. Es wird hart gekämpft. Denn nur einer kann den Sieg und somit den Großen Pokal mit nach Hause nehmen. Würdest du jemals vermuten, dass es sich hier um Menschen handelt, die am Computer sitzen? Doch es stimmt: Es handelt sich hier um elektronischen Sport, kurz E-Sport.
Viele Jugendliche träumen von einer Karriere im E-Sport Bereich. Doch was sich anhört wie ein Traumberuf, ist nicht so einfach wie man denkt. Ich habe mit Sasha, einem ehemaligen E-Sportler aus Thüringen, gesprochen, um zu erfahren, wie der Alltag in solch einem Team aussieht.
Trainieren, nicht daddeln
Das erste, was mir Sasha zu verstehen gibt, ist, dass ich nicht unterschätzen sollte, wie anstrengend die Atmosphäre im Team sein kann. Denn sobald man den Raum betritt, kann man den dort herrschenden Druck förmlich spüren. „Stell dir vor, du ziehst in die WG mit deinem neuen Arbeitskollegen. Du packst gerade aus, nachdem dich alle freundlich begrüßt haben und wirst sofort aufgefordert zu arbeiten.Wenn du vielleicht denkst, dass das nur Spaß ist, hast du dich getäuscht“, erklärt Sasha.
Denn die E-Sportler daddeln nicht nur. Sie trainieren. Für Freizeit bleibt kaum noch Zeit, wenn täglich 8 Stunden am Stück konzentriert gespielt wird. Dabei ist die Stimmung trotzdem immer recht lustig geblieben. Auch wenn der Zeitdruck immer über allem schwebt.





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