In App-Käufe: Jugendliche machen Schulden beim Spielen mit dem Handy

Person spielt Candy Crush auf dem Handy
Person spielt Candy Crush auf dem Handy (c) pexels.com

Viele Jugendliche verspielen ihr Taschengeld mit Handy-Spielen, für die sie bezahlen müssen, um zu gewinnen. Über die Gefahr sogenannter „In App-Käufe“.

Von Niclas Koslak, Klasse 8a, Burggymnasium Essen

Ein Klassiker zum Zeitvertreib unter den Jugendlichen sind Handy-Spiele. Dabei gibt es verschiedenste Kategorien. Die beiden Beliebtesten sind wohl Strategie-und Kampfspiele. Diese beiden Kategorien liebt besonders eine Altersklasse: die Teenies im Alter von 14 bis 16 Jahren.

So harmlos das alles auch klingen mag, wäre es auch, gäbe es da nicht die „In App Käufe“, die den Spieler dazu anregen, echtes Geld ins Spiel zu investieren, damit er schneller vorankommt. Zusätzlich gibt es etliche sogenannte „Pay to Win“-Spiele.

„Pay to Win“ bedeutet so viel, wie „zahlen, um zu gewinnen“. Spiele, die dieses vielen Leuten unbekannte Schema verwenden, lassen den Spieler so gut wie gar nicht vorankommen, wenn er kein echtes Geld investiert.

Der Spieler ist, wenn er gut sein will, gezwungen reales Geld für das Spiel auszugeben. Diesen Trick, den Spielern das Geld quasi aus der Tasche zu ziehen, nutzen die Spielentwickler zum Erstellen weiterer Handyspiele, die dann ebenfalls nach dem „Pay to Win“-Schema funktionieren.

Sollte ein Spieler auch nur einen einzelnen Kauf tätigen, so merkt er direkt, wie viel schneller man besser wird und fällt in eine Art Kaufrausch. Dieser hat zur Folge, dass der Spieler immer mehr Käufe tätigt, ohne groß über die Kosten nachzudenken. Und bedenkt man, dass in den meisten Spielen Käufe von einem bis einhundert Euro möglich sind, merkt man rasch, wie stark so etwas den Geldbeutel belasten kann.

Ebenso sollte man sich bewusst darüber sein, dass man letzten Endes nichts Reales in der Hand hält. Man gibt alles für virtuelle Dinge aus, die einem im Alltag kaum von Nutzen sind. Die Entscheidung, einen „In App Kauf“ zu tätigen, liegt ganz und gar in deiner Hand. Dennoch kann ich persönlich aus eigener Erfahrung nur davon abraten, auch nur einen einzigen zu tätigen.

Beitragsbild: pexels.com

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