Die Insekten sterben – Dies bewies eine Studie des Naturschutzbundes NABU 2017. Laut dieser Studie starben in den letzten 27 Jahren 75 Prozent aller Fluginsekten in den Schutzgebieten.
Von Antonia Beckmann, Klasse 8a, Burggymnasium Essen
Das Insektensterben entwickelte sich über Jahrzehnte. Jedoch starben in den letzten zehn Jahren mehr Insekten. Es gibt viele Ursachen, die dafür verantwortlich gemacht werden.
Zum Beispiel gehört Deutschland zu den vier EU-Mitgliedsstaaten, die am meisten Pestizide verbrauchen. Allein in den letzten zehn Jahren wurden pro Jahr 15.000 Tonnen Herbizide und 1.000 Tonnen Insektizide gespritzt. Diese Pestizide vernichten allerdings nicht nur die Schädlinge auf den Feldern, sondern auch die Kräuter und Blumen am Rand der Felder. Dadurch gehen den Insekten wichtige Nahrungsquellen verloren.
Zudem sind die in der Intensiv-Landwirtschaft angebauten Pflanzen oftmals nicht insektenfreundlich. So haben Insekten zu wenig Nahrung und der Platz, auf dem die Felder liegen, ist für sie ebenfalls verloren.
Der Lebensraum fehlt auch an anderen Stellen – beispielsweise dort, wo neue Siedlungen und Gewerbe gebaut werden (pro Tag ungefähr 70 Hektar). Die Versiegelung dieser Flächen treibt auch den Klimawandel an, der zusätzlich zum Insektensterben beiträgt.
Der Klimawandel beeinträchtigt das Insektensterben zum Beispiel in Form von Temperaturanstiegen. Durch diese wandern die Insekten in höhere Bergregionen, wo das Leben für sie schwieriger ist. Jedoch bewies eine Studie, dass dies lediglich ein Faktor von vielen für das Insektensterben sei.

Ein Punkt, der im Zusammenhang damit unsere Zukunft ebenfalls stark beeinträchtigen wird, ist, dass die Ökosysteme bald nicht mehr funktionieren werden, da Insekten die Grundnahrungsquelle vieler anderer Tiere sind.
Insekten, insbesondere Bienen, sind auch für die Erzeugung unserer Lebensmittel unverzichtbar. Sie sind für die Bestäubung verantwortlich. Circa 90 Prozent aller Pflanzen könnten ohne sie nicht fortbestehen. Somit sorgen sie für den Großteil menschlicher und tierischer Nahrung.
Doch Insekten haben noch weitere Funktionen in unserem Ökosystem: Sie dämmen die Ausbreitung vieler Schädlinge ein und arbeiten als Hygienepolizei, indem sie für die Verwertung von Pflanzenresten beziehungsweise Tierleichen verantwortlich sind.
Beitragsbild: pexels.com
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Der Lebensraum fehlt auch an anderen Stellen – beispielsweise dort, wo neue Siedlungen und Gewerbe gebaut werden (pro Tag ungefähr 70 Hektar). Die Versiegelung dieser Flächen treibt auch den Klimawandel an, der zusätzlich zum Insektensterben beiträgt.
Der Klimawandel beeinträchtigt das Insektensterben zum Beispiel in Form von Temperaturanstiegen. Durch diese wandern die Insekten in höhere Bergregionen, wo das Leben für sie schwieriger ist. Jedoch bewies eine Studie, dass dies lediglich ein Faktor von vielen für das Insektensterben sei.
Ein Punkt, der im Zusammenhang damit unsere Zukunft ebenfalls stark beeinträchtigen wird, ist, dass die Ökosysteme bald nicht mehr funktionieren werden, da Insekten die Grundnahrungsquelle vieler anderer Tiere sind.
Insekten, insbesondere Bienen, sind auch für die Erzeugung unserer Lebensmittel unverzichtbar. Sie sind für die Bestäubung verantwortlich. Circa 90 Prozent aller Pflanzen könnten ohne sie nicht fortbestehen. Somit sorgen sie für den Großteil menschlicher und tierischer Nahrung.
Doch Insekten haben noch weitere Funktionen in unserem Ökosystem: Sie dämmen die Ausbreitung vieler Schädlinge ein und arbeiten als Hygienepolizei, indem sie für die Verwertung von Pflanzenresten beziehungsweise Tierleichen verantwortlich sind.
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