Der britische Physiker und Astrophysiker Stephen Hawking verstarb kürzlich an den Folgen seiner schwerwiegenden Krankheit. Hier lest ihr, wie das Leben des berühmten Wissenschaftlers verlief.
Von Nele Schlebes, Klasse 8d, Konrad-Duden-Gymnasium esel
Stephen Hawking wurde am 8.Januar 1942 als Sohn eines Tropenarztes und einer Wirtschaftswissenschaftlerin im englischen Oxford geboren. Nach den Bombenangriffen auf London während des zweiten Weltkrieges beschloss seine Familie nach St. Albans zu flüchten. Dort fand auch der Großteil seines Bildungsweges statt. Auch Hawkings mathematische Fähigkeiten sorgten hier erstmals für Aufsehen.
Eintritt in die Royal Society Of Science
Aus diesem Grund entschloss er sich für ein Physikstudium an der Universit Oxford. 1974 wurde er dann als einer der jüngsten Wissenschaftler in die hoch angesehene Royal Society Of Science aufgenommen. Durch weitere Auszeichnungen dieser Art erarbeitete er sich seinen Ruf als Nachfolger bekannter Wissenschaftler, wie Isaac Newton. Hawking war verantwortlich für zahlreiche bedeutsame Entdeckungen in der Kosmologie, der Relativitätstheorie und bei Untersuchungen schwarzer Löcher.
ALS – Ein Leben im Rollstuhl
Während er beruflich große Erfolge erzielte, war sein Privatleben von erheblichen Schicksalsschlägen geprägt. Bereits im jungen Erwachsenenalter wurde bei ihm eine unheilbare und tödlich endende Nervenkrankheit diagnostiziert – Amyotrophe Lateralsklerose, die zum Abbau der Muskulatur führt.
Durch das Fortschreiten der Krankheit war er seit 1968 auf einen Rollstuhl angewiesen. 1985 musste aufgrund der Folgen einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung ein Luftröhreneingriff durchgeführt werden, der zum Verlust Hawkings Sprachfähigkeit führte.
Damit er weiterhin am alltäglichen Leben teilnehmen konnte, wurde ihm ein komplexer Computer zur Verfügung gestellt, der zunächst mit dem Finger bedient wurde und später mit den Augen vermittelte Befehle in Sprache formierte.
Hawking, dreifacher Vater
Trotz seines anspruchsvollen Berufs und seiner stark einschränkenden Krankheit, war Hawking um die Gründung einer eigenen Familie bemüht. 1965 heiratete er Jane Wilde, mit der er drei Kinder bekam. Ihre Namen lauten Lucy, Timothy und Robert Hawking. Aber die Ehe mit Jane endete 1990. Knappe fünf Jahre später heiratete er seine Pflegerin Elaine Mason, die sich 2006 von ihm scheiden ließ. Bis zu seinem Tod am 14. März dieses Jahres lebte er seitdem alleine in seinem Haus in Cambridge
Beitragsbild: picture alliance/AP Photo





0 Kommentare zu “Stephen Hawking: Über das Leben und Werk des verstorbenen Physikers”