Es bringt nichts, uns zu hetzen! Ein Kommentar zu G8 und G9

Person versteckt sich hinter Buecherstapel
Person versteckt sich hinter Buecherstapel (c) pexels.com

Das Abitur in acht Jahren zu machen, ist zu kanpp und setzt Jugendliche unter Druck, findet Lina. Sie plädiert für einen Wechsel zu G9.

Von Lina Aminy, Klasse 8b, Schiller-Schule Bochum

Viele Experten und Eltern sind für die Rückkehr zu G9 – also dem Abitur in neun Jahren – doch nicht vor dem Schuljahr 2019/20. Sie wollen gründlich und strukturiert arbeiten, damit Fehler vermieden werden.
Ich bin ebenfalls dafür, dass G9 wieder eingeführt werden sollte, da Jugendliche Zeit brauchen, um komplexe Inhalte zu verstehen. Meiner Meinung nach ist die Zeit in acht Jahren zu knapp, um die ganzen Themen wirklich gründlich zu lernen – so wie es von uns erwartet wird. So werden viele Themen schnell, unsorgfältig oder gar nicht besprochen und bearbeitet.

Ich selbst merke, dass meine Mitschüler und ich kaum Freizeit haben, um uns mit Freunden zu treffen, Hobbys nachzugehen oder andere Sachen zu unternehmen. Wir sitzen andauernd am Schreibtisch und müssen lernen. Zusätzlich finde ich, dass man nicht mit hohem Druck lernen sollte, da im Lernen auch Spaß machen sollte.

Außerdem denke ich, dass es weniger kompliziert sein wird, wenn alle Gymnasien nur G9 anbieten würden und nicht alle etwas unterschiedliches. Deswegen wünsche ich mir für alle folgenden Gymnasiasten die Rückkehr zu G9, damit sie einen entspannten Schulalltag führen können und nicht unter so großem Druck leiden müssen, wie die G8-Schülerinnen und Schüler.

Trotzdem finde ich, dass man sich mit der Rückkehr zu G9 Zeit lassen sollte, damit man diszipliniert und strukturierter vorgeht. So vermeidet man Fehler.

Beitragsbild: pexels.com

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