Wenn es um die Legalisierung von Cannabis geht, muss in den Köpfen der Deutschen, besonders aber in der Politik umgedacht werden. Das funktioniert schon in manchen US-amerikanische Bundesstaaten, zum Beispiel in Kalifornien.
Von Pascal Müller, Klasse 17-5, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, Berlin
Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich die Kriminalität in den Staaten, in denen Cannabis legal verkauft werden darf, verringert hat. Jedoch muss man nicht mal Europa verlassen, um legal Marihuana kaufen zu können. Es reicht tatsächlich zu unseren Nachbarn nach Holland zu fahren.
Obwohl die Holländer im Sommer nichts zu tun haben, da sie sich ja mit Erfolg nicht für Fußballturniere qualifiziert haben, verfolgen sie auch andere Tätigkeiten, als das dort legalisierte Gras zu rauchen. Warum geht das also nicht auch bei uns auf deutschem Boden?
Schauen wir uns doch mal die ach so „gewaltbereiten Cannabis-Konsumenten“ an. Regelmäßig sieht man sie völlig von Sinnen, brandschatzend und mordend durch die Straßen Berlins laufen. Ach nee, das waren ja die betrunkenen Schläger und U-Bahntreter!
Die einzige Gefahr, die von Cannabis-Konsumenten ausgeht ist, dass sie das Gras, was sie nicht rauchen können, lieber platt liegen. Versteht mich nicht falsch, ich will hier niemanden dazu verleiten, Drogen zu konsumieren! Aber mir ist aufgefallen, dass gerade die Politik und Medien ein sehr schlechtes Licht auf das – verglichen mit Alkohol – eher harmlose Rauschmittel, werfen.

„Brauchst du was?“, „Brauchst du was?“, „Brauchst du was?“ – Das ist die ungefähre Tonspur, die einen auf einer der berühmtesten Brücken Berlins, der Warschauer Brücke, begleitet, wenn man sie entlang spaziert. Ich bin mir mittlerweile nicht mal mehr sicher, ob diese Stimmen wirklich um mich besorgt sind. Denn auf mein „nein“ verschwinden sie mit enttäuschtem Gesichtsausdruck.
Auch hier könnte man Abhilfe schaffen. Denn anstatt dem Verbrechen den lukrativen Verkauf zu überlassen, würde man mit der Legalisierung von Cannabis einen Großteil des Umsatzes und Einflusses in staatliche Hand übergeben. Dann könnte sich auch die Polizei endlich wieder um die wichtigen Dinge kümmern.
Beitragsbild: flickr.com
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