Sterne-Hotels so weit das Auge reicht
Nach der Zollkontrolle wurde ich von einem angenehm klimatisierten Privat-Shuttle zum Hotel gefahren. Das Hotel liegt auf der Palm Jumeirah in Dubai, einer künstlichen Insel in Form einer Palme. Vorbei am bekannten 6-Sterne Hotel Atlantis, erwartete mich eine atemberaubende Aussicht von meinem Balkon.
Die Sonne schien, das Meer glitzerte und direkt dahinter sah man die Wolkenkratzer der Dubai Marina. An den nächsten Tagen galt es, Dubai City, eine der teuersten und modernsten Städte zu erkunden. Taxis, Wassertaxis, sogenannte „Abras“, und die fahrerlose Metro brachten mich an unglaubliche Orte. Ich sah die Dubai Marina, wo Wohnhäuser, Hotels, und andere Wolkenkratzer das Hafenbecken umsäumen und das Burj Al Alrab. Dabei handelt es sich um das teuerste 7-Sterne-Hotel der Welt. Es ist bekannt, weil es die Form eines Segels hat.
Ohne Erfrischungen geht nichts
Leider konnte ich das Burj Al Alrab aus Sicherheitsgründen nur aus der Ferne bewundern. Für die größten Shoppingmalls – die Dubai Mall und die Emirates Mall- mit bis zu 1200 Shops, benötigt man einen Wegweiser. Sonst würde man sich verlaufen. Sie bieten eine angenehme Abkühlung.
Das Klima ist für unsere Breitengrade nämlich eine Herausforderung. Die Temperatur sinkt nachts nie unter 14 Grad Celsius. Und in den Sommermonaten steigt das Thermometer tagsüber weit über 40 Grad. Schließlich ist Dubai aus einer Wüstenlandschaft entstanden.Die Buswartehäuschen sind daher klimatisiert . Eine abendliche Erfrischung bot auch die Dubai Fountain, die größte Wasserfontäne der Welt.
Steuerparadies Dubai
Die Gespräche mit den Taxifahrern verschafften mir jedoch auch einen Blick hinter die Kulissen. Dubai, eine der teuersten Städte der Welt, ist ein Steuerparadies für Firmen und reiche Privatleute. Circa 80 Prozent der Arbeitsmigranten verdienen aber weitaus weniger als 900 Euro im Monat. Und das bei einer Arbeitswoche von bis zu 72 Stunden.
Diese Menschen leben in der Altstadt oder außerhalb von Dubai City – teilweise zu zehnt in einer Wohnung. Sie können höchstens einmal im Jahr ihre Familie für ein paar Wochen im Heimatland besuchen.




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